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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Michaela Zottler356 zelne Zielgruppen maßzuschneidern. Eine Vermischung von unterschiedli- chen Zielgruppen innerhalb eines Kanals kann zur Unzufriedenheit beider Gruppen beitragen, da ein Teil der Inhalte für sie irrelevant wird. Da die Publikationsberatung meist innerhalb der Bibliotheken angesiedelt ist, ist es zudem sinnvoll, die Kanäle für die anderen Zielgruppen der Bibliothek nicht mit den Inhalten für Forschende zu bespielen. Ist der Facebook- oder Instagram-Account beispielsweise vor allem von Studierenden frequentiert, ist es ratsam, den Inhalt nicht mit denen der Beratungsangebote für For- schende zu vermischen. Ziel ist es also, inhaltlich ein klares Profil für jeden Kanal zu schaffen. 6.2 Die Content-Strategie Um die richtigen Inhalte zu erstellen, hilft eine dezidierte Content-Strate- gie.7 Diese definiert genau, welche Inhalte für welche Kanäle bestimmt sind, und sorgt insbesondere im Online-Marketing dafür, dass einheitlicher Con- tent gepostet wird. Damit werden spontane, nicht auf die Zielgruppe maß- geschneiderte Inhalte verhindert. Für Social-Media-Kanäle sind drei verschiedene Arten von Inhalt zu unterscheiden: Basis-Content, Info-Content und Highlight-Content.8 Der Basis-Content besteht aus regelmäßigen Postings, die ein gewisses »Grund- rauschen« auf dem Kanal erzeugen sollen, wie beispielsweise geteilte Inhalte oder spannende Nachrichten aus den Wissenschaften. Diese Postings die- nen als Grundlage der Social-Media-Aktivität, da sie nicht direkt Angebote der Publikationsberatung ›verkaufen‹ wollen, der Zielgruppe sie aber un- aufdringlich im Gedächtnis behalten lässt und ihnen gleichzeitig Mehrwert bietet. Info-Content besteht, wie der Name bereits verrät, aus konkreten Angeboten, wie Workshops oder anderen aktuellen Beratungsangeboten. Er ist wichtig, um die Zielgruppe über die eigenen Aktivitäten zu informieren. Highlight-Content eignet sich dafür, die Beratungsangebote ganz gezielt ins Rampenlicht zu stellen, beispielsweise mit einer besonderen Kampagne. Zu beachten ist hierbei die angemessene Verteilung der Postings zwischen diesen drei Arten des Contents. Basis-Content als Grundlage kann jederzeit gepostet werden, der Info-Content soll zwischen den Basis-Content gestreut 7 Vgl. Grabs, Bannour und Vogl (2017), 116. 8 Vgl. ebd. 116  f.
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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