Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medien
Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Seite - 357 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 357 - in Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services

Bild der Seite - 357 -

Bild der Seite - 357 - in Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services

Text der Seite - 357 -

Zielgruppenspezifisches Marketing von publikationsunterstützenden Angeboten 357 werden, um der Zielgruppe nicht das Gefühl zu geben, einen reinen Wer- bekanal abonniert zu haben. Highlight-Content als letzter Baustein soll von Zeit zu Zeit für besondere Aufmerksamkeit sorgen. Um das Vertrauen der Forschenden zu erlangen, ist es also wichtig, die Social-Media-Auftritte nicht als reine Werbekanäle zu nutzen, sondern sich als Expertin oder Experte zu präsentieren und etablieren. Das funk- tioniert nur, wenn den potenziellen Nutzerinnen und Nutzern der Services ein Mehrwert geboten wird, der über das eigene Angebot hinausgeht. Dieser Mehrwert macht schlussendlich guten Content aus. Wie eine konkrete Content-Strategie aussehen kann, soll hier an folgen- dem Beispiel mit Twitter gezeigt werden: Als Zielgruppe des Twitter-Accounts werden PhD-Studierende definiert. Als täglichen Basis-Content können ih- nen spannende News aus dem Forschungsbereich, nützliche Blogbeiträge mit Schreib- oder Karriere-Tipps  – sowohl eigene als auch externe Blogposts sind dafür geeignet  – oder spannende Retweets anderer Forschungseinrich- tungen geboten werden. Der Info-Content besteht aus den eigenen Angebo- ten: beispielsweise Rechercheberatung, Literaturverwaltungsprogramme und Datenbanken, die von der Bibliothek lizenziert wurden, oder konkrete Workshops. Als Highlight-Content lassen sich ganze Kampagnen planen, die beispielsweise über die Vorzüge von ORCID informieren oder vor den Gefah- ren des Predatory Publishing warnen (siehe Abschnitt 7). Eine Content-Strategie ist aber nicht nur für Social-Media-Kanäle nütz- lich. Auch auf einer klassischen Website lässt sich Content planen. Der Schwerpunkt verschiebt sich hier, da die Forschenden auf der Website vor allem erwarten, informiert zu werden. Dennoch kann ein Besuch einen Mehrwert darüber hinaus bieten. Es ist beispielsweise möglich, einen Blog oder einen Podcast auf der Website zu platzieren. Inhaltlich ist auch hier relevant, dass dabei nicht nur die eigenen Services beworben werden  – diese Informationen sind ohnehin auf der Website zugänglich. Blogs und Podcasts können zum Beispiel Informationen online frei zugänglich machen, die oft in (Erst-)Beratungen gefragt sind  – Themen können hier Open Access, Pre- datory Publishing, Literaturverwaltung etc. sein. Auch hier etablieren sich die in der Publikationsberatung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Expertinnen und Experten und gewinnen dadurch das Vertrauen der Forschenden, das die Basis für die Nutzung der Angebote darstellt.
zurück zum  Buch Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services"
Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Publikationsberatung an Universitäten