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Zielgruppenspezifisches Marketing von publikationsunterstützenden Angeboten 363
die Verbreitung der Informationen essenziell, da die Publikationsservices
anderenfalls lediglich die Website der Bibliothek, nicht jedoch die Kanäle
der Pressestelle mit deren wesentlich größerer Reichweite hätte nutzen
können.
Die Kampagne startete mit der ersten von insgesamt fünf aufeinander
abgestimmten Newsmeldungen, die von der Pressestelle in wöchentlichem
Abstand im Intranet veröffentlicht wurden und verschiedene Aspekte des
Themas Predatory Publishing zum Inhalt hatten. Die erste Newsmeldung
enthielt auch das Statement des Vizerektors. Das Intranet wurde speziell
für die Zielgruppe der Universitätsangehörigen, insbesondere der Wissen-
schaftlerinnen und Wissenschaftler, gewählt und Informationen gepostet,
die für das wissenschaftliche Publizieren relevant sind.
Parallel produzierten die Publikationsservices eine fünfteilige Serie von
einfachen Screencast-Kurzvideos, die ebenfalls im Wochenrhythmus auf
den Youtube-Kanal der Universität gestellt sowie auch auf der Website der
Publikationsservices verlinkt wurden.12 Diese zielten insbesondere auf die
Information der Öffentlichkeit ab.
Darüber hinaus twitterte das Social Media Team der Bibliothek in regel-
mäßigen Abständen kurze themenspezifische Posts und machte über Face-
book auch die Studierenden auf das Thema aufmerksam.
Während der Kampagne wurden außerdem großformatige Plakate mit
den wichtigsten Fakten über Fake Journals sowie einigen Tools zum Erken-
nen derartiger Zeitschriften an den Instituten sowie am Campus platziert,
auf denen zugleich auch ein zweistündiger Workshop angekündigt wurde.
Vor Abschluss der Kampagne veröffentlichte die Pressestelle einen ganz-
seitigen Bericht über Fake Journals in der universitätseigenen Mitarbeiter-
zeitung. Auch das Statement des Vizerektors wurde in Auszügen abgedruckt.
Den Abschluss der Kampagne bildeten ein zweistündiger Workshop für
Studierende und Forschende sowie ein Beitrag im Webradio der Grazer Uni-
versitäten.13
12 Die Kurzvideos sind unter https://www.youtube.com/user/unigraz/videos abrufbar, zu-
letzt geprüft am 16.01.2020. Im März 2019 wurden diese Videos um ein ebenfalls unter
obigem Link verfügbares, professionell produziertes Infovideo ergänzt.
13 Jasmin Hus, »Alles nur geklaut«, AirCampus, 11.06.2018, https://www.aircampus-graz.at/
podcasts/fake/, zuletzt geprüft am 16.01.2020.
Publikationsberatung an Universitäten
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
- Titel
- Publikationsberatung an Universitäten
- Untertitel
- Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
- Autoren
- Karin Lackner
- Lisa Schilhan
- Christian Kaier
- Verlag
- transcript Verlag
- Datum
- 2020
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-8394-5072-7
- Abmessungen
- 14.8 x 22.5 cm
- Seiten
- 398
- Schlagwörter
- Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
- Kategorie
- Medien