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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Christian Kaier368 thek: Es betrifft Arbeitsbereiche wie Erwerbung, Katalogisierung, Univer- sitätsverlage, Repository Management und Publikationsförderung ebenso wie Forschungsevaluierung, Qualitätssicherung, Forschungsunterstützung, Drittmittelverwaltung, IT, Forschungsdokumentation, Rechtsdienste, Buch- haltung und Personalentwicklung. Dadurch entsteht ein großer Bedarf an Koordination und Kooperation innerhalb der Universitäten und darüber hi- naus. »Offices for Scholarly Communication«, Publikationsservices und ähn- liche Anlaufstellen zu Fragen des wissenschaftlichen Publizierens müssen da- her nicht nur ihre eigenen Kompetenzen laufend weiterentwickeln, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren innerhalb ihrer Institution vertiefen. Dadurch können sie sich zu Netzwerkknoten und Kompetenzzen- tren im Bereich der wissenschaftlichen Kommunikation weiterentwickeln. 1 Vernetzung  – warum? Die Notwendigkeit zur Vernetzung ergibt sich aus inhaltlichen Gründen ebenso wie aus Gründen der Effizienz: Durch eine Erhebung der an der Institution bereits vorhandenen Angebote können neu entwickelte auf be- reits bestehende Services abgestimmt werden, um keine Redundanzen zu erzeugen. Dabei stellt sich mitunter heraus, dass an der eigenen Institution bereits mehr Angebote zur Forschungs- und Publikationsunterstützung be- stehen, als man vermutet hätte, es aber zugleich wichtige Themen gibt, für die sich bis dahin niemand zuständig fühlte. Teilweise zeigt sich, dass be- stehende Angebote nicht optimal kommuniziert werden; in diesem Fall kann eine gemeinsame Plattform deren Sichtbarkeit erhöhen.3 Ist eine solche Stel- le etabliert, kann sich ein Bedarf oder Wunsch nach Zusammenarbeit fast von selbst und mitunter an unerwarteter Stelle ergeben. Beispiele dafür an der Universität Graz sind die Vernetzung mit der Abteilung Buchhaltung im Bereich Buchung von Publikationskosten, dem Grazer Methodenkompe- tenzzentrum mit Kursen zum wissenschaftlichen Arbeiten, aber auch dem Austrian Social Sciences Data Archive AUSSDA mit Angeboten im Bereich Forschungsdatenmanagement. 3 Das haben auch die Rückmeldungen zum »Tag des wissenschaftlichen Publizierens« an der Universität Graz gezeigt; siehe dazu auch Abschnitt 3.1 im Beitrag »Die Publikationsser- vices an der Universität Graz  – Aufbau und Weiterentwicklung« in diesem Band.
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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