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Reflexiver Kosmopolitanismus - Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
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126 REfLExIvER KoSMoPoLITANISMUS Individualität zu verlieren. Man muss eine Balance zwischen individueller und gesellschaft- licher Entwicklung finden. Dieses Gefühl erlaubt es jedem Mitglied der Gesellschaft, den Schwerpunkt nicht nur auf seine Position oder persönliche Leistungen, sondern auch auf das gemeinsame Wohl zu setzen und zu sehen, dass individuelle Erfolge auch mit der Ent- wicklung der Gesellschaft einhergehen. Dieses allgemeine Gut ist ein größeres Gut, das wir niemals alleine erreichen könnten. Übung/aktivität: Was ist ein gutes Team? Die folgende Übung zeigt verschiedene Situationen auf. Denkt darüber nach, was ein gutes Team auszeichnet, warum bzw. wann ein Team nicht so gut ist und bei wel- chen Teams nicht leicht zu erkennen ist, ob es sich um ein gutes oder nicht so gutes handelt. Begründet eure Antworten und versucht darüber nachzudenken, was ein gutes Team ausmacht. Was könnte verändert werden? Situation Gut Nicht ??? Gründe so gut Wir sind alle gute Freunde in einem Team, aber wir streiten oft darüber, wie wir die Dinge an- gehen sollen. Wenn wir ein Problem haben, ist es der Kapi- tän, der es löst. Er weiß, was das Beste ist, und wir müssen ihm gehorchen. Wir kommen gut miteinander aus, aber manch- mal werden wir zornig, weil wir uns nicht einig sind. Wir kommen gut miteinander aus und wir sind gerne zusammen, auch wenn wir nicht alle Freunde bzw. Freundinnen sind. Wenn wir eine Meinungsverschiedenheit ha- ben, sind es immer dieselben Personen, die nachgeben, weil Arturo, Oscar und Pedro den- ken, dass sie immer Recht haben und ihre Mei- nung deswegen nie ändern. Selbst wenn wir streiten, gehen wir immer zu- sammen nach Hause und reden alle miteinander. Wir können einander die Dinge, die wir falsch machen, sagen, ohne böse zu werden, weil wir wissen, dass die anderen in unserem Team nicht versuchen, uns zu ärgern; sie versuchen zu helfen. Wir alle wissen, dass das Team wichtig ist, und wenn ich nicht spielen dürfte und immer auf der Ersatzbank sitzen müsste, weil ich kein sehr guter Spieler bzw. keine sehr gute Spielerin bin, verstehe ich es, weil es für das Team gut ist.
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Reflexiver Kosmopolitanismus Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
Titel
Reflexiver Kosmopolitanismus
Untertitel
Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
Herausgeber
Ediciones La Rectoral
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-SA 4.0
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
190
Kategorien
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