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Reflexiver Kosmopolitanismus - Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
Seite - 127 -
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CHRISTIAN (HANDbUCH) 127 Ich denke, ich kenne mein Team besser als ich andere Menschen kenne. Auf dem Feld weiß ich, was sie tun werden, bevor sie es tatsächlich tun. In jederlei Hinsicht sind wir alle sehr verschie- den: im Aussehen, im Charakter, in der Art, wie wir spielen, usw. Wir sind alle sehr ähnlich. Wir haben ungefähr die gleiche Größe und die gleichen Fähigkeiten, weil wir alle mit dem gleichen Coach von klein an trainiert haben. Wir alle erfüllen unsere Aufgaben. Wir geben un- ser Bestes und wechseln uns bei den Aufgaben ab. Welche Voraussetzungen oder Qualitäten muss ein Team haben, um ein gutes Team zu sein bzw. zu werden? Diskussionsplan: Wie bildet man ein gutes Team? 1. Wenn du dabei helfen möchtest, ein gutes Team zu bilden, ist es eine gute Idee, für alle etwas zum Essen mitzubringen? Ist das notwendig? 2. Wenn du dabei helfen möchtest, ein gutes Team zu bilden, ist es nützlich, wenn man gut miteinander auskommt? Ist das notwendig? 3. Wenn du dabei helfen möchtest, ein gutes Team zu bilden, ist es von Vorteil, miteinander befreundet zu sein? Ist das notwendig? 4. Wenn du dabei helfen möchtest, ein gutes Team zu bilden, ist es eine gute Idee, Konflikte zu vermeiden, indem du deine Gedanken nicht aussprichst? 5. Wenn du dabei helfen möchtest, ein gutes Team zu bilden, ist es eine gute Idee, deine Gedanken immer auszusprechen, auch wenn es seit Tagen Meinungsver- schiedenheiten gibt? 6. Sind die Erfolge des Teams wichtiger als deine eigenen? 7. Sind die Erfolge des Teams auch deine eigenen Erfolge? 8. Könnte der Sieg eines Teams einen Misserfolg für andere Spielende bedeuten? Wenn ja, nenne ein Beispiel. 9. Wenn ihr eure Fähigkeiten nicht entwickelt und genießt, was ihr tut, aber euer Team immer gewinnt, ist es dann ein gutes Team? 10. Wenn ein Team immer verliert, aber die Spielerinnen und Spieler sich gemein- sam verbessern, ist es ein gutes Team? Leitgedanke 2: Wahrheit Der Begriff „Wahrheit” wird häufig in der Alltagssprache verwendet. Er wird verwendet, um die Beziehung zwischen dem, was wir sagen und der Realität, auf die wir uns be- ziehen, auszudrücken. Wenn eine Lehrerin ein Kind fragt, warum es das Fenster einge- schlagen hat, könnte das Kind sagen: „Das ist nicht wahr. Ich habe das Fenster nicht eingeschlagen!“ Was das Kind macht, ist, die Verbindung zwischen der Aussage und der Realität abzustreiten. Das Fenster mag vielleicht eingeschlagen worden sein, aber das Kind hat es nicht getan. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, muss geklärt werden, ob a) ein Zusammenhang zwischen der Aussage und der Realität besteht, b) ob jemand
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Reflexiver Kosmopolitanismus Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
Titel
Reflexiver Kosmopolitanismus
Untertitel
Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
Herausgeber
Ediciones La Rectoral
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-SA 4.0
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
190
Kategorien
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