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Reflexiver Kosmopolitanismus - Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
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CHRISTIAN (HANDbUCH) 133 9. Wenn eine neu gewählte Präsidentin ihren Eid schwört, gibt es stets (eine Zeremo- nie) (eine Feier) (ein Ritual) (eine Farce) (ein Aufnahmegerät). II. Hast du Antworten zurückgewiesen? Wenn ja, warum? untersuchung: Feiern und Feste Geburtstagspartys sind für gewöhnlich für viele Menschen wichtig, und ihre Or- ganisation ist nicht einfach (Entscheidungen, wer eingeladen wird; Überlegungen, was die Gäste bekommen; Auswahl der Geschenke). Es gibt auch wichtige Feste in der Gesellschaft. Manche sind religiös (Weihnachten, Eid al-Fitr, Ramadan oder Chanukka), andere sind es nicht (Nationalfeiertag, Arbeitertag) und manche sind beides (Silvester, Neujahr). Bildet Gruppen zu je vier Personen. Ihr habt 15 Minuten Zeit, um über Geburtsta- ge zu sprechen. Die Diskussion sollte sich auf mindestens zwei der folgenden drei Punkte konzentrieren: 1. Warum sind Geburtstage so wichtig (oder warum sind sie es nicht)? Ist es ver- nünftig, Geburtstage zu feiern? Was feiern wir? 2. Wie sollten Geburtstage gefeiert werden? 3. Überlegt euch zumindest drei verschiedene Arten, Geburtstage zu feiern und vergleicht sie miteinander. Findet heraus, was ihnen gemeinsam ist und was sie unterscheidet. Gibt es bessere Arten und Weisen Geburtstage zu feiern? Wenn ja, welche Kriterien verwendet ihr, um zu erläutern, dass eine Feier bes- ser ist als eine andere? Welche Unterschiede gibt es? Episode 10: Schweinefleisch essen Leitgedanke 1: Reines und unreines Essen In jeder Kultur gibt es einschränkende Vorschriften beim Essen. Das heißt, dass du nicht alles essen darfst. Manches ist erlaubt und manches nicht. Es gibt ein paar bekannte Bespiele: Inder essen kein Rindfleisch, Juden und Muslime essen kein Schweinefleisch; in anderen Fällen werden, ohne dass hierzu Gesetze vorliegen würden, bestimmte Nah- rungsmittel auf Grund von Gewohnheiten oder Bräuchen gegessen oder nicht. In man- chen Ländern werden Hundefleisch, Pferdefleisch oder Heuschrecken etc. gegessen. In manchen Kulturen haben Verbote religiöse Gründe und stehen in Verbindung mit Konzepten von „Reinheit“. Das ist insbesondere bei koscherem Essen so. Allerdings ist die Idee von Reinheit in Bezug auf Essen nicht sehr üblich, und deshalb ist es sehr wich- tig, die Idee mit anderen Zugängen in Verbindung zu bringen, die dasselbe Ziel haben, nämlich bestimmte Nahrungsmittel auszuschließen. Obwohl diese anderen Zugänge auf anderen Kriterien basieren, sind sie nicht zu weit von der Idee der Reinheit entfernt. Das Verbot, Schweinefleisch zu essen, hat sowohl einen religiösen als auch einen gesundheit- lichen Grund und ist ein gutes Beispiel. Ein anderes Beispiel ist das Verbot der Hindus, Rindfleisch zu essen, da die Kuh als Symbol des Lebens gilt. Zu diesem Thema informiert auch das Handbuch Ella, Episode 3, Leitgedanke 5 „Essens- kultur”, Diskussionsplan „Verstehen, welche Rolle Essen spielen kann”.
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Reflexiver Kosmopolitanismus Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
Titel
Reflexiver Kosmopolitanismus
Untertitel
Entwicklung einer Forschungsgemeinschaft durch den philosophischen Dialog
Herausgeber
Ediciones La Rectoral
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-SA 4.0
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
190
Kategorien
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