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Richard Schaukal in Netzwerken und Feldern der literarischen Moderne
Seite - 177 -
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Konzeption. Nicht zuletzt wird Schaukal hier als Neuromantiker bezeichnet, da er sich als Dichter, Philologe und Biographmit der historischen Romantik be- fasste.Auch für seineVerbindungzuDichtern,KritikernundForschern,die sich mit ähnlichen literaturhistorischen und ästhetischen Themen beschäftigten, spieltedieRomantik (undzumTeilauchdieAblehnungeinerNeuromantik)eine wesentlicheRolle. 7.1 Wahlverwandtschaften:E.T.A.HoffmannalsVerbindungzuKubin Richard Schaukal war mit einem Gutteil der um 1900 etablierten E.T.A.- Hoffmann-Community bestens vernetzt. Er stand mit dem Literaturwissen- schaftler Georg Ellinger (1859–1939) sowiemit demHerausgeber der unvollen- det gebliebenen historisch-kritischen Ausgabe von Hoffmanns Werken, Carl Georg von Maassen (1880–1940), in Verbindung. Darüber hinaus korrespon- dierte Schaukalmit vielenweiterenHoffmann-Expertenwie HansDahmen,330 ErwinKroll (1886–1976),331 FelixHasselberg,332 FriedrichSchnapp (1900–1983) 333 sowie– bis kurz vor Ausbruch des ErstenWeltkrieges– JohannČerny, der Schaukal immerwiederanregte,eineHoffmann-Biographiezuverfassen.334 DerMalerundSchriftstellerAlfredKubin,mitdemSchaukalübervier Jahr- zehnte eine intensive Korrespondenz führte, bezeichnete in seiner autobiogra- phischenSkizzemeinesLebens (1926)HoffmannsphantastischeGeschichtenals maßgebliche Inspirationsquelle für seine düsteren Illustrationsentwürfe.335 Kubinwarseit circa1901mitdemHoffmann-ForscherHansvonMüllerbefreun- det, vermutlich haben sie sich anlässlich einer zwischen Dezember 1901 und Februar 1902 imSalonvonPaulCassirer gezeigtenAusstellungkennengelernt, dieunteranderemauchBilderdeszudieserZeit inMünchenlebendenKünstlers 330 SieheetwaHansDahmen:E.T.A.HoffmannsWeltanschauung.Marburg1929. 331 SieheetwaErwinKroll: E.T.A.HoffmannsmusikalischeAnschauungen.Königsberg 1909; sowieKroll:E.T.A.Hoffmann.LebenundWerk.Leipzig1923. 332 Siehe etwaFelixHasselberg:Hoffmannals Kammergerichtsrat. In:MitteilungendesVer- eins fürdieGeschichteBerlins,39. Jg. (1922),S.63–64. 333 SchnappwargemeinsammitHansvonMüllerHerausgeber vonHoffmannsBriefwechsel; siehe E.T.A. Hoffmann: Briefwechsel. 3 Bde. Gesammelt und erläutert von Hans vonMüller undFriedrichSchnapp.München1967–1969. 334 Vgl.Mühlher:UngedruckteBriefeJohannČernysanRichardSchaukal,S. 178undS.180–181. 335 Vgl.Marquardt u.a.:Hoffmanns literarischeRezeption, S. 563.Auchmit demMaler,Gra- phikerundDichterHannsMeinke (1884–1974)verbandSchaukaldieVorliebe für religiösePo- esieundE.T.A.Hoffmann.DerBriefwechselmitGraphikenbefindetsich imS-NL,WB. 7 PositionenundNetzwerkederNeuromantik 177
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Richard Schaukal in Netzwerken und Feldern der literarischen Moderne
Titel
Richard Schaukal in Netzwerken und Feldern der literarischen Moderne
Autor
Cornelius Mitterer
Verlag
De Gruyter Open Ltd
Ort
Berlin
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-11-061823-5
Abmessungen
15.5 x 23.0 cm
Seiten
312
Kategorien
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