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Österreich und der sowjetische Konstruktivismus 347
Russland kaum nennenswerte Verbindungen verfolgen. Im Hinblick auf die
Rezeption russischer konstruktivistischer Erscheinungen blieb man auf österrei-
chischer Seite eher reserviert, wofür Josef Frank ein wichtiges Beispiel darstellt.
Umgekehrt war auch das sowjetische Interesse an der österreichischen zeitge-
nössischen Architektur nur marginal. Abgesehen von der Wiener Architektin
Margarete Schütte-Lihotzky, die als Mitglied der Brigade May vorübergehend in
die Sowjetunion emigrierte, waren keine weiteren aus Österreich stammenden
Architekten federführend in Bauprojekte der sowjetischen Avantgarde invol-
viert. Richard Neutra wurde als einziger österreichischer Architekt umfassend
in der Sowjetunion publiziert und diskutiert, dabei jedoch nahezu ausschließlich
als Vertreter des amerikanischen Bauens rezipiert.
Der lange Schatten des ›Roten Oktober‹
Zur Relevanz und Rezeption sowjet-russischer Kunst, Kultur und Literatur in Österreich 1918–1938
- Titel
- Der lange Schatten des ›Roten Oktober‹
- Untertitel
- Zur Relevanz und Rezeption sowjet-russischer Kunst, Kultur und Literatur in Österreich 1918–1938
- Autor
- Primus-Heinz Kucher
- Herausgeber
- Rebecca Unterberger
- Datum
- 2019
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-631-78199-9
- Abmessungen
- 14.8 x 21.0 cm
- Seiten
- 466
- Kategorie
- Kunst und Kultur