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Rudolf Eitelberger von Edelberg - Netzwerker der Kunstwelt
Seite - 304 -
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304 Marsha Morton nischen Volksleben vorschlagen, weil ich es absolut nicht kenne  – und wäre daher nothwendig, daß ich 3 oder 4  Monate dort zubrächte, um es nur einigermassen kennen zu lernen.45 In his assessment of Vienna, he lost all patience and proclaimed to Eitelberger, of all people, that : Wien ist die wenigst malerische Stadt des ganzen Kontinents, und wenn man vom Prater, dem Naschmarkte, und einigen öffentlichen Belustigungsorten […] abstrahirt, wüßte ich nicht, was ich aus Wien malen soll. Auch wären mir unsere Wiener selbst nicht die Leute die ich gerne malen möchte  – da wären mir die Nasenabschneider in Dalmatien noch lieber.46 With considerable understatement, Müller wrote to Laufberger on 2  June that “Ich habe es dem Eitelberger wahrlich nicht leicht gemacht, für mich sich zu engagiren.”47 Nonetheless, Eitelberger demonstrated extreme forbearance, and the commission of an Egyptian Jahrmarkt was officially approved by the government at the end of June. Eitel- berger wrote : “Daß Sie Gelegenheit haben, das zu malen, was sie [sic] auch gerne dar- stellen, freut mich sehr”, and a contrite Müller replied “Ich werde diesen Liebesdienst nie vergessen”48. Eitelberger and Müller : Defining Cultural Genre Over the next two years Eitelberger would articulate views about genre that were closely aligned with Müller’s beliefs expressed in his letters from the spring of 1875. In his es- say Die Kunst-Entwicklung des heutigen Wien, an evaluation of Austrian art at the 1877 bicentennial retrospective exhibition at the Vienna Academy, Eitelberger noted that the high point of the nineteenth-century was the “naturalistische Richtung” (distinguished from modern French naturalism) of Viennese genre by Waldmüller, Danhauser, Eybel, Fendi, Schindler, and Amerling, among others. These, he stated, had their foundation in “der wirklichen Gesellschaft”49. That same year he gave a lecture, Das Wiener Genrebild vor dem Jahre 1848, in which he presented a definition of genre rooted in ethnography and emotional affinity. Biedermeier painting was the one exception to Eitelberger’s be- 45 Müller to Eitelberger, 7  May 1875, in : Zemen (ed.), Leopold Carl Müller (cit. n.  2), p.  212. 46 Ibid. 47 Ibid., p.  214. 48 Eitelberger to Müller, 30  May 1875, ibid., p.  213 ; Müller to Eitelberger, 18  June 1875, ibid., p.  218. 49 Eitelberger, Die Kunst-Entwicklung des heutigen Wien (cit. n.  41), p.  12. Open Access © 2019 by BÖHLAU VERLAG GMBH & CO.KG, WIEN
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Rudolf Eitelberger von Edelberg Netzwerker der Kunstwelt
Titel
Rudolf Eitelberger von Edelberg
Untertitel
Netzwerker der Kunstwelt
Autoren
Julia Rüdiger
Eva Kernbauer
Kathrin Pokorny-Nagel
Raphael Rosenberg
Patrick Werkner
Tanja Jenni
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2019
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20925-6
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
562
Kategorie
Biographien
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Rudolf Eitelberger von Edelberg