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Rudolf Eitelberger von Edelberg - Netzwerker der Kunstwelt
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Elisabeth Ziemer Rudolf von Eitelberger und das Berliner Netzwerk des Deutschen Kunstblattes­ (1850–1858)1 Auf der Basis von Rudolf von Eitelbergers Beiträgen im Deutschen Kunstblatt, des Brief- wechsels zwischen ihm und dessen Redakteur Friedrich Eggers (1819–1872) sowie der Schreiben Wilhelm Lübkes (1826–1893) an Karl Weiß (1826–1895),2 den Redakteur der Mittheilungen der k. k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Bau- denkmale, werde ich im Folgenden herausarbeiten, wie Eitelberger die ausländische Zeitschrift für seine kulturpolitischen Zwecke nutzte. Als gewiefter Taktiker setzte er dabei auf die Rivalität Österreichs und Preußens, unterstellte eine Erwartungshaltung der »Öffentlichkeit«, gab Interna weiter oder ließ seine Forderungen als Einsprachen des Auslandes auftreten. Es wird sich zeigen, dass Eitelberger die österreichischen Forschungen mit Erfolg in die bisher von Deutschland3 dominierte kunstwissenschaftliche Debatte einführte und der deutschen Kunstgeschichtspublizistik im Bereich des Illustrationswesens wich- tige Impulse gab.4 Charakteristisch waren sein hartnäckiges Verfolgen von Themen, sein vernetztes und praktisches Denken bei Reformvorhaben und die Fähigkeit, diese  – zusammen mit anderen  – rasch und auf qualitätvolle Weise in die Praxis umzusetzen. Das Deutsche Kunstblatt Das Deutsche Kunstblatt erschien erstmalig 1850 als Zeitung für bildende Kunst und Bau- kunst, führte ab 1854 den Zusatz für bildende Kunst, Baukunst und Kunsthandwerk und 1 Andreas Hauser danke ich für die kritische Durchsicht des Textes. 2 Der Briefwechsel Eitelberger-Eggers befindet sich im Nachlass Eitelbergers in der Wienbibliothek im Rathaus sowie im Nachlass von Eggers in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, Kiel. Die Briefe von Lübke an Weiß liegen im Teilnachlass Weiß in der Wienbibliothek im Rathaus. 3 Damals verstand man unter »deutsch« und »Deutschland« zwar die deutschen Staaten samt Öster- reich, doch, um keine Verwirrung zu stiften, meine ich damit im Text nur die deutschen Staaten. 4 In Bilderlust und Lesefrüchte. Das illustrierte Kunstbuch von 1750 bis 1920 (hg. von K. Krause/K. Niehr/U. Sölter/J. Tralles/K. Wiedau), Leipzig 2005, wird, auch technisch, umfassend auf den Einzug der Bilder in den Text eingegangen. Kuglers, Schnaases und Lübkes Handbücher werden behandelt, Eitelberger und seine Beziehung zu den drei Autoren bleibt aber unerwähnt.
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Rudolf Eitelberger von Edelberg Netzwerker der Kunstwelt
Titel
Rudolf Eitelberger von Edelberg
Untertitel
Netzwerker der Kunstwelt
Autoren
Julia Rüdiger
Eva Kernbauer
Kathrin Pokorny-Nagel
Raphael Rosenberg
Patrick Werkner
Tanja Jenni
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2019
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20925-6
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
562
Kategorie
Biographien
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Rudolf Eitelberger von Edelberg