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Wir können von P sannenb crg nicht schei-
den, ohne seiner hcldenmüthigsten Bcwohncrinn
erwähnt zu haben, wovon das nachstehende Gedicht
handelt.
Die Retterin von Bregenz:
Es waren die Hirten in Appenzell , '
Leibeigen dem Stifte Sankt Ga en,
Sie ließen sich lange dorHrohnde Last
In stiller Geduld gefallen.
Es nahm, wenn siefrey'ten, es nahm, wenn
sie starben,
Ihr Herr, was mit glühendem Schweiß sie erwarben.
Doch unter dem grausamen Kuno von Stanff ^),
Da konnten sie's langer nicht tragen.
Die feindlichen Rhoden ^ ) ertönten bald
Von Rache fordernden Klagen,
Bald ward zur Trommete das Kuhhorn umfchaffcn >
Die Stäbe der Hirten zu mörd'rischen Waffen.
. Allein ihr Heereszug in's Tirol
-Ward ihnen zum eigenen Schaden;
Da wandten sie sich, und zogen nun
Hinauf an des Rhcmcs Gestaden.
Zuerst ihre wilden Zerstörungen trafen.
Die Warten und Schlösser derMontforterGrafen.
Graf Wilhelm von Mont fo r t flüchtete sich
Nach Brcgenz mit seinen Getreuen,
Abt zu St-
Gallen.)
Appenzell theUet sich in die innere und äußere Rho«
de - Gemeinde.
Ruinen
oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 1
- Titel
- Ruinen
- Untertitel
- oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen
- Band
- 1
- Autor
- Gerhard Dützele von Coeckelberghe
- Verlag
- Lechner, Univ.-Buchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1834
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 8.82 x 14.39 cm
- Seiten
- 202
- Schlagwörter
- Sagen, Legenden, Märchen
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918