Seite - 165 - in Ruinen - oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 2
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zu Hornb erg der unruhigste und beutelustigste.
Durch seine Raubereyen von S to lze neck aus
wurden MarkgrafAlbr echtvon Brandenburg
und Graf U l r i ch von Würtemberg besonders
beleidigt; so daß sie zugleich mit dem Grafen von
Hohenlohe bey dem Landgericht in Anspach klagten.
Die Beklagten aber verlangten von ihrem Lehens-
herrn, dem B ischof von Würzb urg, gerichtet'
zu werden. Sie wurden deßhalb von dem Landge-
richt in die Acht erklärt, und Al brecht von Bran-
denburg zog aus, 1k Verbindung mit dem Gra-
fen Ulrich die Acht zu vollziehen.
Horneck suchte Schutz bepm Kurfürsten Fr i e d-
r'ich von der Pfa lz , der Anfangs geneigt war,
der Bitte Gehör zw geben; da aber endlich Ver
Kurfürst der beständigen Klagen über Horneck's
unaufhörliche Räuberepen überdrüssig wurde, so ließ
er ihn, der damahls S tolz ene ck bewohnte, mit
seiner Familie auf seiner Burg festnehmen und nach?
Heidelberg bringem
Im Jahre 1459 scheint die Burg S t 0 lzeneck
ihm abgenommen, wenige Zeit darauf aber wieder
eingeräumt worden zu seyn, wenn Hör neck sich
ihrer nicht etwa mit Gewalt bemächtigt hat; denn
bald erscheint der «Ritter von H ornezck wieder
auf S t olzen eck, und setzt von hier aus sei-
ne Raubzüge imWürtembergischen fort. Endlich sah^
sich nun der Pfalzgraf gcnöthigt, ihm auf immex.
Ruinen
oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 2
- Titel
- Ruinen
- Untertitel
- oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen
- Band
- 2
- Autor
- Gerhard Dützele von Coeckelberghe
- Verlag
- Lechner, Univ.-Buchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1834
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 17.85 x 28.96 cm
- Seiten
- 206
- Schlagwörter
- Märchen, Legenden, Sagen
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918