Seite - 168 - in Ruinen - oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 2
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bcr, denn es waren nur Rauber, keine Ritter, wel-
che die Burg bewohnten, in das Schloß zurückgetrie-
ben/ Sie ganz Mbesiegen war er zu schwach. Viele
ftimr Leute waren verwundet, wie er selbst.
Dennoch setzte er die Reise fort. Nach vielen
Wochen und Monden stießen sie auf die Sarazenen.
Gleich anfänglich wurden sie von diesen mit vielen
vergifteten Pfeilen begrüfft, ss> d.aßeine großeNic-
derlage Unter ihnen angerichtet wurde. Erich selbst
bekam noch mehr Wunden, als zuvor. Sein treuer
Waffenträger fiel an feiner Seite. Gewiß waren sie
verloren gewesen, wenn nicht^ Graf Gleichen ih-
nen zu Hülfe gekommen wäre. Er warf zwar die
Sarazenen Nicht völlig nieder, doch hielt er sie so
lange ab, bis Erich sich zurückgezogen hatte.
' Jerusalem wurde erorbert. Alle Ritter kehrten
in ihr Vaterland zurück; so auch Erich von Sto l -
zeneck. Aber wie fand er Sto lzeneck? — seine
Gemahlinn todt, seine Burg zerstört, keine Spur
vonAdelhart.
Mar ia von Hohenburg , dieß war der
Nähme seiner Gemahlinn, eine verständige zarte
Frau, war sehr bekümmert gewesen um ihren Ge-
mahl. Adelhart hatte sich Herr der Burg geglaiBy
hatte Er ich's Schwester, El isabeth, seine Hand
Z^bothen, und als diese sich geweigert hatte, sie in
einen Thurm werfen lassen. Diese und ähnliche
fälle hatten Mar ie n in das Grab gestürzt.
Ruinen
oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 2
- Titel
- Ruinen
- Untertitel
- oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen
- Band
- 2
- Autor
- Gerhard Dützele von Coeckelberghe
- Verlag
- Lechner, Univ.-Buchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1834
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 17.85 x 28.96 cm
- Seiten
- 206
- Schlagwörter
- Märchen, Legenden, Sagen
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918