Seite - 176 - in Ruinen - oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 3
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e l v e n z.
(Im ^Preuß. Grosiherzogthum Niederrhcin.)
Wo im modernden Gemäuer
Jetzt die Unkenbrut sich mehrt.
Da bewarben edle Freper
Sich, vielleicht von Gram verzehrt
Um ein Fräulein, dessen Schöne
Magisch sie gefesselt hielt.
Wahrend spröde die Sirene
Mit der Edlen Herzen spielt.
Von dieserBurg hat das alte und große grafliche
Geschlecht seinen Nahmen. Die älteren Bewohner
des Thals Veldenz sollen einen Zweig der mäch-
tigen und tapferen Antiergewesen, und der Nähme
Veldenz aus dem Lateinischen valiäum ^nt ium
entstanden sepn. Ja sogar auf Thalern, die Herzog
Wol fgang von Zwepbrückenim Jahre i5Z3
prägen ließ, wird er: comsg valiäi ^n tü ge-
nannt. Dem Stift Verdun gehörte schon seit dem
sechsten Jahrhunderte durch eine Schenkung König
Chi ldebert 's I I . die Burg Veldenz. Indessen
ist auch gewiß, daß die Veld enz e^ ihren Ursprung
im Nahgau gehabt haben, und von den Grafen
Sckmi tburg abstammen. Im zwölften Jahrhun-
derte treten die ersten Grafen von Veldenz auf,
die ihre Burg von Ver dun zum Lehen getragen,
darauf fast den ganzen Nahgau beherrschten, und
die mächtigsten Herren im Rheinischen Fra n c ieu,
Ruinen
oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 3
- Titel
- Ruinen
- Untertitel
- oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen
- Band
- 3
- Autor
- Gerhard Dützele von Coeckelberghe
- Verlag
- Lechner, Univ.-Buchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1834
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 17.32 x 29.0 cm
- Seiten
- 204
- Schlagwörter
- Märchen, Legenden, Sagen
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918