Seite - 188 - in Ruinen - oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 3
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selbst itt unterirdischen Gefängnissen so lange gefol-
tert, bis sie ihr Leben und ihre Freiheit mit einer
schriftlichen Abtretung all' ihrer Güter ertauften.
Zwar gab Ottokac, nach der Zeit, Ken Unglück-
lichen ihre Güter wieder, als er, bey einem neuen
Kriege gegen die Ungarn , ihrer als Feldherren be-
durfte; aber Liebe und Anhänglichkeit für ihn wa-
ren auf ewig aus ihrem Busen geflohen, und inni-
ger Haß gegen den Despoten erfüllte deren Stelle.
Auch schlug die Stunde der Rache bald. In der be-
rühmten Marchfelderschlacht (25. August 127^)
kämpfte Wildon und dur übrigen mißhandelten
Stcprischen Herren wider Ottokar mit Löwenmuth,
und der König verlor durch Steprische Ritterschwer-
ter das Leben.
Das Wapen des erloschenen Geschlechtes von
Wildon war ein Tß^rm, übrr ivelchcm ein wil^
der Mann, einen Streitkolben schwingend, em-
porragte.''' -M ^.' ^< ' - - V ^ ^ ^
Ruinen
oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Band 3
- Titel
- Ruinen
- Untertitel
- oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen
- Band
- 3
- Autor
- Gerhard Dützele von Coeckelberghe
- Verlag
- Lechner, Univ.-Buchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1834
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 17.32 x 29.0 cm
- Seiten
- 204
- Schlagwörter
- Märchen, Legenden, Sagen
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918