Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medizin
Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 519 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 519 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

Bild der Seite - 519 -

Bild der Seite - 519 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

Text der Seite - 519 -

II.3 Vorarlberg: Feldkirch – Bürgerspital (Edition Nr. 19–20) 519 II.3 Vorarlberg: Feldkirch – Bürgerspital (Edition Nr. 19–20) Nr. 19 Ordnung des Bürgerspitals in Feldkirch. Feldkirch, 1634 Jänner 13 Archiv: StA Feldkirch, Akt 2003 Rückvermerk: Spitalß ordnung etc. Reformierte spital ordnung, wie es so wol der pfrüen- der alß kellerß in kinfftig in ein und anderm gehalten werden soll, welche ein ers(amer) rath vordersta zue verleß, verhör, aucha so wol zue auffnemung deß Gotßhauß alß auch zue fridfertigen wolstand der pfrüender, kellers und ehehalten fürgenomen und biß zue anderwertigen verbesserung furgenomen, den 13ten January anno 1634. Demnach diser spittal, vor altem ein gotzshauss des h(eiligen) gaistes genandt, zuo dessen ehrn und lobb dan ein sonderbare capel erbaut, selbige auch mit aignem priester und gotsdienst durch ordenliche stifftungenc insonderhaitd zuo disem ende versehene, damit die erlebte oder sonst leibs halber unvermögliche pfrundt genossen irer andachtf desto füeglicher abwarten, und wie sich gebürt, für die stiffter und stiffterinen die h(eilige) dreyfaltigkait in der persohn des h(eiligen) gaistes treüwlich und embsig anrüeffen undg bitteng können. [1.] Derowegen hierin alle leichtfertigkeit, muotwil und ungebür, besonders aber schweren fluochen und gotzlesternh verbotten, und so lieb jedem die einräumung gentzlichi vermitten bleiben sollen. [2.] Die uffgesetzte speysen sollen die verpfrüendte ob dem tisch in werender malzeit mit danckbarkeit niessen, nach noturfft sich ersettigen, und das uberig dem spittal (dahin es dan gehorig) verbleiben lassen, nichts von der taffel einschieben, weg tragen, verschicken oder veruntreuwen vermessigj laut gegebnem revers von eingebrachten mobilien, nichts zuk verendern, verschencken, vertestieren noch von andern verstorbnen a–a Am rechten Rand eingefügt. b Folgt auch, getilgt. c Folgt versehen worden, getilgt. d Folgt aber, getilgt. e Am linken Rand eingefügt. f Folgt und gebet, getilgt. g–g Am linken Rand eingefügt. h Folgt gentzlich vermeiden, getilgt. i Über der Zeile nachgetragen. j Über der Zeile nachgetragen, folgende Tilgung nicht lesbar. k Am linken Rand nachgetragen.
zurück zum  Buch Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2"
Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Spital als Lebensform