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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 559 -
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Seite - 559 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

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IV.2 Salzburg: Mühldorf/Inn – Bürgerspital und Bruderhaus (Edition Nr. 28–30) 559 im beysein aller spitaller abgelesen werden. [729r] Wochentliche cost betr(effend) Erstlichen am Sontag mittag rindfleisch Wolf Praschler und Hannß Wilhelm Carl, beede in oberer pfriendt zu Mildorf, jeder 2 s(unt) 4 stikhl; auf die nacht aber khölbers jeder ain s(unt) 2 stikhl und riebeßkraut, itema gabeskhrauta. Montag morgens ein supen, mittag rindfleisch 2 stickhl, auf die nacht aber ein supen und riebeßkhraut, itemb gabeskhrautb. Erchtag morgens ein supen, mittag mehr ainer fleisch 2 stikhl, auf die nacht ein junges stikhl und riebeßkhraut, itemc gabeskhrautc. Mittwoch in der frue ein supen, zu mittag khraut und koch, auf die nacht sözl oder nokhen, auch riebeßkhraut. Pfinztag in der frue ein supen, mittag fleisch 2 stikhl, auf die nacht prüdl und riebeßkhraut, itemd gabeskhrautd. Freytag zu morgens nichts, mittag ein wassersupen, khraut und ainer roggene stikh nudl, auf die nacht ein arbeß supen und riebeßkhraut, iteme gabeßkhraute. Sambstag in der frue ein supen, mittag khraut und koch und auf die nacht des ersten Sambstags ainer 7 rode nudl von rokhen mehl gepachen, auch riebeßkhraut, itemf gabeßkhrautf. [729v] Anderten Sambstag ainer 7 rund waizene kiechl und driten Sambstag khlain roggene nudl, darunter wenig schmaren. Die 6 persohnen am herendern tisch, alß 3 man und 3 weiber, so auß ainer schisßl essen, haben ainß alß Son-, Mon-, Erch- und Pfinzdag jedesmahls zu mittag rindfleisch 1 stikhl und waizene khnödl ain [stikhl]. Im ybrigen die cost, wie gemeldet worden, gleich geniessen, auch grob starkhes brot, in welchen die khleiben gemahlen zuessen haben. Wolf Praschler und Hanß Wilhelm Carl jeder wochentlich vom spital ein schwarzes laibl brot, so unß von einen löb(lichen) magistratu alhie etc. vergunt worden, zu versilbern haben, ainß nit höher dan umb 2 xr. verkhauffen khinen und darauff geben miessen. Im jahr gibt man ainen nit mehr dan 3 kändl pier alß zur trischlschlög, faschung tag und zu Martini, auch sonsten nit, wie dan am h(eiligen) Pfingst Sontag und h(eiligen) Weichnachtag khain prädl gegeben wird. a–a Mit Klammer am linken Seitenrand angefügt. b–b Mit Klammer am linken Seitenrand angefügt. c–c Mit Klammer am linken Seitenrand angefügt. d–d Mit Klammer am linken Seitenrand angefügt. e–e Mit Klammer am linken Seitenrand angefügt. f–f Mit Klammer am linken Seitenrand angefügt.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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