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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 615 -
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Seite - 615 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

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V.2 Kärnten: Klagenfurt – Bürgerspital und Armenhaus (Edition Nr. 41–46) 615 [50.] An Franleichnambs oder so benanten schenen Sontag Solle nach alter gewonheit [/] denen pfrientnern geraichet werden, jeden ain halb pfundt prätl fleisch unnd ain trenten unnd dan denen mayrleüthen unnd pfrientnern zusamben ain kueffen pier. [51.] Den 29ten Juny alß an tag s(anct) Peter unnd Pauli Hat ein zeitlicher spitlmaister von der schneider spendt dem schneider handwerch zu selbst aigner außthaillung nach alter gewonheit in paarn gelt zu geben 2 fl. 45 xr. [52.] Den 13ten Juli alß an tag s(anct) Margreten Hat ein zeitlicher spitlmaister von der stüfftung, so herr Jacob Neyß unnd dessen hauß [/] frau Margareth gestüfftet, volgendtes nach alter gewohnheit zu bevolgen unnd zu bezallen. Alß in der Margrethen octav vor drey lessende heillige mössen zu bezallen 1 fl. 30 xr. Denen armen spitallern unnd pfrientnern allein zu thaillen in paarn gelt 2 fl. [53.] An s(anct) Jacobi tag alß den 25ten July Hat fehrnern ein zeitlicher spitlmaister von diser neyßischen stüfftung zu bevolgen alß vor zwey in der octav lessende heillige mössen zu bezallen 1 fl. Denen armmen in spitall in bedeüter octav außzuthaillen 6 fl. 30 xr. Dan vor sein des spitlmaisters [/] bemühung vor dise 2 stüfftungen anzusehen 1 fl. 30 xr. Fehrner hat ein zeitlicher spitlmaister an berierten Jacobi tag unnd in selber octav von der jacob-crainerischen stüfftung volgentes nach alter gewonheit zu bezallen alß vor 3 lessende heilligen mösßen 1 fl. 30 xr. Denen armmen in spitall in bedeüter octav zu 10, 8 unnd 6 xr. außzuthaillen 13 fl. 40 xr. Unnd dan von solcher stüfftung der kranckhenwarterin zu bezallen alß ein besoldung jährlich 5 fl. [54.] An Maria himmelfartstag alß den 15. Aug(ust) Solle denen pfrientnern allein [/] nach alter gewonheit jeden ain halb pfundt prätl fleisch unnd ain trenten, denen pfrientnern unnd mayrleüthen aber zusamben ain kueffen pier geraichet werden. [55.] An tag s(anc)t Bartholomei alß den 24ten Aug(ust) Hat ein zeitlicher spitlmaister nach alter gewonheit von der Bärtlmee kevenhillerischen und Bärtlmee kruzingerischen stüfftung zu raichen denen pfrientnern allein jeden ain pfundt prätl fleisch unnd jeden 2 trenten unnd dan denen pfrientnern unnd mayrleüthen zusamben sechzig pfundt rintfleisch unnd ain kueffen pier. [/] [56.] An Maria geburthstag alß den 8ten September Solle nach alter gewonheit von einen zeitlichen spitlmaister annoch fehrnerhin geraichet werden, jeden pfrientner ain halb pfundt brätl fleisch unnd ain trenten und denen pfrientnern unnd mayrleühten zusamben ain kueffen pier.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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