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VI.3 Steiermark: Bruck/Mur – Bürgerspital (Edition Nr. 51) 655
etwaß weniges arbeithen könen zu dem heü und graimet, waiz, korn und haaber schnidt,
einführen, wie auch leßens zeit in den weingarten jedem resp(ecti)ve ½ und 1 mäsßl wein
geraüchet.
Fleisch zu heilligen zeiten ist schon in dem verpflegungs betrag angemörkhet.
[85v] Klaydung hat jede persohn jährlich 2 pahr 2do schueh, ein pahr striempff, 2
hemmeter, auch dann und wan nach bedürfftigkheit mehrers oder weniger. Zur ober
klaydung aber haben die manß personen lodene rökh und hosen, die weiber gleichfahls
lodene rökh und leinene küttlen.
[L. S.] Franz Xäveri Hackl, bürgermaister
[L. S.] Jos(eph) Jacob Riedlmayr, stadtrichter
[L. S.] Jacob Ignati Marxer
[L. S.] Georg Martin Endreß
[L. S.] Joseph Pachernig, spitalmaister
Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- Spital als Lebensform
- Untertitel
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Band
- 2
- Autoren
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2015
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Abmessungen
- 17.5 x 24.7 cm
- Seiten
- 722
- Kategorie
- Medizin