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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 676 -
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Seite - 676 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

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676 VI.6 Steiermark: Graz – Armenhaus, Bürgerspital, Lazarett (Edition Nr. 55–63) bestallung zwainzig gulden, id est 20 fl., von heutigen dato an zu rechnen, auß gedachten spital zum h(eiligen) geist gegen [/] quittung gnädig bezahlen zu lassen. [3.] Drittens und schlüßlichen im fall dise bestallung ein oder andererseits ferner nicht continuiret werden wolte, so solle die aufkindigung und respective resignation ein monat vor außgang jedwedern quartals schrifftlich geschehen, im widrigen aber es bey diser bestallung von quartal zu quartal sein gänzliches verbleiben haben solle. Zu urkhund dessen ist diser contract von hochernennter kayser(lich) könig(lichen) hofcommission gnädig gefertiget und darvor ein anderer gleich lautender von ihme, doctore Gunziger, unter dessen unterschrifft und fertigung angenohmen worden, so geschehen Gräz, den 6. May 1757. L. S. Georgius Gunzinger, medicus doctor, mpria. Nr. 60 Inventar des Bürgerspitals in Graz (Amtsende des Spitalmeisters Johann Ferdinand von Wäl- lisburg). Graz, 1728 November 13/1728 November 17 Archiv: StLA, Weltliche Stiftungsakten 15, K. 83, Nr. 56, fol. 4r–13v [12v–13r vacat] Rückvermerk: Inventarium, B. [4r] Inventarium deren bey abtrettung des angestelt gewesten spitlmaisters ima spittall zum h(eiligen) geist alhier herrn Johann Ferdinand von Wällisburg vorräthig befunden und durch unß, inbenännten, ybernommen, auch crafft hochlöb(lichen) commissions befelch dem anjezig provisorio modo angesezten spittal ambts verwaltern herrn Johann Andree Caesar untern 13. Novembris 1728 ordentlich eingeandwortheten spittal fahrnussen und victualien. [5r] Fahrnussen Sacra suppellex 1 silber und vergoldtes venerabile; 1 silbernes ciborium; 3 silber vergolte kölch; 1 paar silberne opfer kändl sambt einer silbernen däzen; 1 paar silberne opfer kändl sambt einer darzue gehörigen weiss plöchenen däzen; 1 silberner speis böcher; 1 silbernes opfer herz; 3 silbern und einwendig vergolte versehnpüxl; 2 silberne frauen cronen; 1 silbernes kötl sambt einen agnus Dei; 1 kupfer und vergoltes ciborium; 17 mesßgwändter von unterschidlichen farben, so alt und neu mit mänizl und stohln; 22 corporal taschen sambt so vill pala und kölchtüechl; 25 guett und schlechte corporal; 32 pala; [5v] 6 kleine corporal zum versehen; 34 purificatoria; 9 guett und schlechte alben; 29 guett und schlechte altar tüecher; 12 humeralia; 7 gürtl; 1 seidene gürtl; 11 hand tüecher; 17b altar coperta; 9 grosße chorröckh; 5 kleine deto; 4 speis tüecher; 15 opferkändl tüechl; 4 kleine altär tüechl; 7 paar alt und neue pölster; 1 ganzer ornat sambt mesß gewandt und pluvial nebst antipendien; 2 zünene halb kändl; 4 paar zünene may krueg; 1 paar zünene opfer kandl sambt zway däzen; 1 zünene oblath pixen; 1 zünenes tauff böckh; [6r] 1 zünene salz pixen sambt schällerl; 1 zünenes giesßpöckh und kupferne schallen; 1 zünenes halb a Folgt burger, getilgt. b Korr. aus 12.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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