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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
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692 VI.9 Steiermark: Leoben – Bürgerspital (Edition Nr. 66–67) VI.9 Steiermark: Leoben – Bürgerspital (Edition Nr. 66–67) Nr. 66 Instruktion für den Bürgerspital-Spitalmeister Paul Joseph Khramer in Leoben. Leoben, 1695 April 12 Archiv: StLA, Weltliche Stiftungsakten 14, Urkunden, K. 81; 14, K. 77, Nr. 168 (Abschrift 18. Jahrhundert) Neüe spitallordnung und instruction deren herrn spitlmaistern alhier zu Leobena, den 12ten April 1695 [1.] Erstlichen hat jeder herr spitlmaister wegen seiner bemüeheung von dem spitall vor ein ergezlichkheit oder recompens zu geniesßen, alß würdet ihme von deß spitall in zwayerley sath, zway halbe tagwerch grundt jährlichen angebauth, wie die sath von zeit zu zeiten in waiz, khorn und haabern gehen, welche herr spitlmaister selber fexnen, schneiden und haimbführen lasßen mueß, darvon auch der mösßner bey der pfarr Waaßen von jeder sath ein deckhl zu heben hat, die jeicht aber von obigen zway halb tagwerchen bleibt dem spitall zu geniesßen. [2.] Item hat herr spitlmaister von spitallwüsßen ein fueder hey unnd ain fueder gruemath, so ihme durch dem spitall zaig in daß hauß geführt werden. [3.] Ingleichen auf den Neübruch hat selbiger einen ganzen khraut pifang jährlichen zu geniesßen, so von spitall auß angebaut würdet. [4.] In simili werden ihme von dem spitall holz auß dem burgerwalt 10 claffter feichtes holz durch dem spitall zaig jährlichen in daß hauß geführt. [/] [5.] Item so offt zu dennen heilligen zeiten unnd etwann des jahrs hindurch in dem spitall khelber abgestochen werden, hat herr spitlmaister ein viertl darvon sambt khopff, füeß unndt reüsßl zuenemben, wie auch von jeden geschlachten oxen die zung und ein prätl, nit weniger von jeder abgestochnen möstschwein ein pradtwurst. [6.] Fehrers hat der spitlmaister in andern accidentien zuerfordern: alß vor ferttigung eines khauffbrieffs 1 fl., Vor auß ferttigung eines heyraths contract 1 fl., Ingleichen von geburthsbrieff der ferttigung halber 1 fl. 4 xr., inventurntax von jeden hundert, von allen waß geschäzt würdet, 4 xr., Das anglobgelt von dennen spitall unterthannen nach ansechen des guetts von ainem thaller biß drey gulden, a Folgt so, getilgt.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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