Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medizin
Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 723 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 723 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

Bild der Seite - 723 -

Bild der Seite - 723 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

Text der Seite - 723 -

VI.18 Steiermark: Windischgrätz/Slovenj Gradec – Herrschaftspital (Edition Nr. 77) 723 VI.18 Steiermark: Windischgrätz/Slovenj Gradec – Herrschaftspital (Edition Nr. 77) Nr. 77 Speiseordnung des Herrschaftspitals in Windischgrätz/Slovenj Gradec (Slowenien). Windischgrätz/ Slovenj Gradec, 1754 September 10 Archiv: StLA, RuK, Sach 127 II, K. 401, fol. 464r–465v [464r] Specification der passierung vermög übergabs instruction bey dem kay(serlich) könig(lichen) spittal in Windischgräz werden die 12 gestüffte pfriembtners leüth daß jahr hindurch verpflögt, alß von heiligen Georgi biß h(eiligen) Martini wochentliche passierung. Am h(eiligen) Sontag gersten, krauth undt ein jeder ½ lb. geselchtes fleisch in der fruhe, zu mittag aber brein, sauere millich und brodt dorein, auf die nacht nacht [!] rueben und widerumben brein. Montag in der fruehe ein haidenen sterz und sauers krauth, zu mittag brein, saurer millich und brodt dorein, auf die nacht rueben und brein. Erchtag in der fruhe haidene farferln und krauth, zu mittag brein, sauere millich und brodt, auf die nacht rueben und brein. Mittwoch in der fruehe sterz und krauth, zu mittag wie andere mahl, auf die nacht bann undt rueben. Donnerstag in der fruhe gersten und krauth, zu mittag wie andere mahl, auf die nacht brein und sauere rueben. Freytag in der fruehe bann undt kraut, mitag haidene forferln undt sauere millich mit dem brodt, auf die nacht brein und rueben. Sambstag in der fruehe sterz und krauth, zu mitag brein und sauere millich mit brodt, auf die nacht millich suppen undt die fisolln, zugleich jedem pfriembtner 1 maßl wein alle Sambstag durch daß ganze jahr. [464v] Von s(ankt) Martini biß Georgi essen des tags zweymal. Am h(eiligen) Sontag in der fruehe gersten, krauth und jedem ½ lb. geselchtes fleisch. Auf die nacht brein bey der suessen millich (so allzeith darunter verstanden bey der obbemelten brein) undt sauere rueben. Montags in der fruehe sterz bey der neüe gemolchenen millich undt sauers krauth, auf die nacht brein undt rueben. Erchtag in der fruehe bey der neu gemolhenen millich, hiersch brein und krauth oder anstatt brein eine forfernl, auff die nacht aber dan undt wan rueben oder brein undt die feldt-bann.
zurück zum  Buch Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2"
Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Spital als Lebensform