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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 726 -
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726 VII.1 Oberösterreich: Repräsentation und Kammer – (Edition Nr. 78–88) VII.1 Oberösterreich: Repräsentation und Kammer – Bürgerspitäler, Klosterspital, Herrschaftspital (Edition Nr. 78–88) Nr. 78 Patent der Repräsentation und Kammer an die Grundherrschaften bezüglich der innerhalb von sechs Wochen einzusendenden Berichte über die Spitäler im Land ob der Enns (darunter auch die Spitalrechnungen 1751–1753). Linz, 1754 September 23 Archiv: OÖLA, A. der Landeshauptmannschaft, [Ältere Stiftungen,] Scha. 148 (Fasz. Markt Haslach; zweifach im Druck vorhanden) Wir Praesident und Räthe der Kayserl(ich) Königl(ichen) Repraesentation, und Cammer dieses Ertzherzogthums Oesterreich ob der Enns etc. Entbietten allen, und jeden so Geist- als weltlichen Obrigkeiten, wessen Standes und Würden Sie immer seynd, sonderbahr aber dererselben Beamten, und denen Vorgehern in Städt, und Märckten, Unsern respective Dienst, und Gruß in guten Willen zuvor, und geben euch hiemit zu vernehmen: Nachdeme Seiner Kayserl(ich) Königl(iche) Majestät Unserer allergnädigster Erb- Landes-Fürstin, und Frauen Frauen für die Wohlfahrt des gemeinen Wesens überhaupt hegende Landes-Mütterliche Sorgfalt unter andern auf die aufnehm- und unversehrte Erhaltung der für die Armuth in Allerhöchst Dero Erblanden errichteter Stüftungen fürnemlichen abzihlet, und dahero durch allergnädigstes Rescriptum vom 30. Julii diß Jahrs anbefohlen worden, daß Allerhöchst Deroselben für jetzo vorzüglich von allen in dem Land vorhandenen Weltlichen Stüftungen, welche zum Unterhalt der Armen, hoch- und niedern Standes, jung oder alt; Männlich- oder Weiblichen Geschlechts bestimmet seynd, die [/] Anzahl genau, und unverweilt angezeiget, dieselbe sodann nach ihrer jetzigen Verfassung gründlich untersuchet, den etwo dabey eingrissenen Gebrechen, und Unordnungen in der Zeit vorgebogen, andurch aber das Heyl, und Wohlseyn der dahin zur Verpflegung gewidmeten Persohnen, so viel nur immer möglich beförderet, der Wille der milden Stüftern durchaus erfüllet, und eben anmit auch pro Causis piis das Vertrauen bey dem Publico erhalten; dann zu fernerer Unterstützung der Armuth desto mehr Wohlthäter angeeyferet werden mögen; und das ferners S(ein)e Kayserl(ich) Königl(iche) Majestät die dißfällige Untersuchung nach ruckwärts anschlüssigen Instruction in allen Puncten eingerichtet wissen wollen, und so solchem Ende deutlich befehlen, daß die gesammte Orths Obrigkeiten in einer ganz kurzen Frist unter, nach maaßgab derer Umständen, mit 20. 50. auch 100. Gulden andictirenden Pönnfall zu Hereingebung ihrer Berichte angehalten werden sollen.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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