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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 788 -
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Seite - 788 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

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788 VII.3 Oberösterreich: Freistadt – Bürgerspital (Edition Nr. 98–103) khomben, geschlächtiget, damit mana darfür andere junge herzue zigleb. Zu mostung einer pachen schwein sollen zween mezen und auf ainc ainjährigec prüeschweindl ain mezen habern zu geben passiert, darüber aber, weilld man nit allain affters traidts, sondern auch von dem spittaller malter von muth 2 mezen schwarz mehl hat, nit geschritten werdend. [6.] Wan dan zum sechsten die zeit heroe, auch bey demf spitlg mayr und seinem gsindt wegen des lohns und khosst grosse unordtungen fürgangen, das fasst bey jedem gewesten spitlverwalter neuerungen auffkhomben sein, demnach will [/] ain ersamber rath für ermelten mayr und sein gesindt im lohn und khosst, auch nachvolgentes verordtnet haben: Erstlich dem mayr sambt seinem weib das jahr hindurch besoldung 22 fl.; jährlich drangebgelt 1 fl. 2 ß. 20 den.; ihm vier und ihr zway par schuech; jährlich ain fueder salz oder, da er so genau nit außkhomben khan, ein viertl darüber. item jede wochen durchs jar zu rechnen für ihn und daß gsindt zehen pfundt fleisch, absonderlichh aber zu heilligen und anderen gwissen zeiten im jahr als zum neuen jarstag, Fasching, Osstern, Pfingsten, Martinii, Allerheilligen und Weynachten jedesmalls zehen pfundt fleisch. Esj werde darnach von des spitals geschlächtigten viech oder auß der fleischbenkh genombenj. Und weiter oder mehrer nichtsh; zu dem heilligen Fasstweyhnachttag und heilligen Carfreytag zu erkhauff[/]ung khärpffen 1 fl. Demnach man vorige zeiten dem mayr das jahr hindurch für ihne, das gesindt, die tagwercher und zum einführen mit grossen unortnung pier hinauß gegeben, also das die spittalverwalter khain richtige raittung haben führen khünnen, so will ain ersamber rath dasselbe genzlich abgestellet und allain bewilligt haben, das jeziger und khonfftige spitlverwalter dem jezig und khonfftigen mayr für gesündt und einfexnen das ganz jahr in allem zehen emer pier geben und also abgethailt werden solle, damit solches pier nit nach[/]einander außgetrunckhen, sondern fürnemblich zu bemelter fexungs zeit die notthurfft auffbehalten und auff ainen rabisch genomben werde. Zumahlen er, mayr, und das gsindt auß gemainer statt weissen pierhauß vom afftern pier auch etwas zu empfangen hat. Für wein das jahr hindurch zu heiligen zeiten für ihne und das gsindt ain gulden vier schilling und für sembl vier schilling thuett 2 fl.; khorn für ihne und das gesindt das jahr fünff unnd funffig mezen thuet 1 muth 25 mezen; waiz 3 mezen; a Über der Zeile nachgetragen. b Über der Zeile nachgetragen, folgt geziglet. Und zu disem enndt jährlich vier stierl und zway khüekhelber zur zucht abgenomben werden, getilgt. c–c Am linken Rand nachgetragen. d–d Am linken Rand nachgetragen. e Folgt bey dem spittaller also, getilgt. f Korr. aus dem. g Am linken Rand nachgetragen. h–h Am unteren Rand nachgetragen. i Folgt und Weynachten, getilgt. j–j Am unteren Rand nachgetragen.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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