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VIII.1 Niederösterreich: Horn – Bürgerspital (Edition Nr. 120–123) 871
Inventary des spittalls zu Hornn, so durch Andreen Rosenthaler, pfleger, Petern
Khamegger, räntschreiber, unnd dann Georgen Mair unnd Geörgen Ruesen, beede
rathsburgern zu Horn unnd des spittals inspectors, beschriben unnd Wolffen Khirchmair,
angehunden spittalmaister, den siebennden January dises drey und neunzigisten jars
eingeantwortt worden.
Silber gschier
Erstlich ain khelch mit ainer patheen, so herr Michael, caplan, bey hannden hat, wigt
24½ loth; ain vergulder khopff mit ainer hill wigt 27 loth; drey schinpecher oben mit
gulden raifeln wegen 29½ loth; ain grosser gezinnter pecher, innwendig vergult wigt 19
loth; funnf silber pecherl in einander mit ainer hill wegen 37 loth; zway pecherl, so der
Cristina des Lorenz Hafners tochter zuegehören, wegen 13 loth.
Zinngeschierr
Zwo grosß pauchet khandtln; ain grosß, zway mittere unnd ain klains zinplätl; ain khlains
zinplätll; zway khren schisßell; zwo ander schissalln; ain zinnene gießkhandtl; zwen
schissel ring; drey achtring khandtln; drey neue zinthäller; vier halb khandteln, hat die
ain khain hill; [/] drey seitl khanndelln; dreitzehen khlaine zinthaller; drey halb ziment;
zway seitl ziment; ain halb fläschall; ain khraunich; ain mössinger leikler mit ainer rehrn,
ist zubrochen; ain grosser unnd ain khlainer meser mit sambt den stesßln; ain schnelwag
an daß gewicht; zway messene pech; ain khupfferner trachter, hat die Cristl in prun fallen
lassen; ain zinnes gieß fässell; ain khipfferling; ain khupfferner khielkhessell.
In der grossen stuben
Ain disch; ain sidl truhen ist auf der parkhirchen; ain sessel mit messing khnöpffen;
achtzehen hilzene täller; ain alte uhr ist khain gewicht darbey; vier essig vässel mit essig;
ain lainpanckh; ain giesß allmer; ain lainstuell; aindliff pogen schlosß; ain schreibdisch;
zway zinnene salz vas ane hilln.
Im khlain stibl
Ain disch. [/]
Inn der khamer
Ain pett mit ainem halben himell; ain spannpett; ain gwandt allmerl; zwo alt sidl truchen;
ain harr hächell; acht allt eissene leichtern; zway khlaine wägl, mit zway pfundt gewicht;
drey neue leichtern, so Pemerl khaufft hat; ain visier; ain partwisch.
Petgewandt
Vier tuchet, neun polsster guet unnd peß; aindliff under pet hat ains der herr Michel
davon; zway guete par leilachen; fünf par leilach guet und beß fur daß gsindl; acht guete
disch tüecher; vier alte disch tüecher; siben guete handttüecher; zwolff disch facenedt.
Ins herr Michell zimmerr
Ain dischall; ain winckhl allmer; ain vergätterte khandtl remb.
In der khamer darneben
Zway span pet; im stibl gegen dem stat teicht ain dischl; ain truchen.
Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- Spital als Lebensform
- Untertitel
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Band
- 2
- Autoren
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2015
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Abmessungen
- 17.5 x 24.7 cm
- Seiten
- 722
- Kategorie
- Medizin