Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medizin
Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 1081 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 1081 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

Bild der Seite - 1081 -

Bild der Seite - 1081 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

Text der Seite - 1081 -

X.1. Burgenland: Esterházysche Herrschaftspitäler (Edition Nr. 192–203) 1081 Den kaaß hollet der hausknecht von dem Matterstorffer kaaßmacher, welcher am ende des jahrs bezahlet wird. Ingleichen hollet dieser auch die körtzen quartallweis. Der essig wird auch von herrn kastner abgehollet, über alles dieses mus der pfleger eine eugene nottation halten. Herr wirtschafftschaffer hat krauth und ruben abzugeben, worauf der pfleger genau zu sehen hat, das er es richtig empfanget, weil er solches wider portion weis hergeben mus, sonst seynd immer zanckereyen. Herr wirtschafftschaffer übergibt auch das brennholtz in das spitall, welches herr pfleger auf eine eugene nottation einschreiben mus, damit er genau darüber quittiren kann, in gleichen vor Ostern 3 fartl und anfangs September bey den ausbutzen 4 fartl böthstroh. Nr. 200 Speiseordnung des Herrschaftspitals in Forchtenstein/Forchtenau. Forchtenstein, 1817 Archiv: EPA, Burg Forchtenstein, Forchtenstein Spitalrechnung 1818 (Beilage Nr. 12: Nro 12 zur Forchtenauer spital rechnung mit inlage nro 13) Speiszettel Sontag: Nudln in der rindsuppe, dann sauerkraut mit rindfleisch und schweinenen, so lange solches dauert, beiläufig 1 lb. per kopf. Montag: Leere rindsupe, dann gerstbrein mit rindfleisch. Dienstag: Leere rindsupe, dann saure oder, wenn solche sind, auch süße rüben mit rindfleisch und schweinenen, so lang solches dauert, beiläufig 1 lb. pro kopf. Mittwoch: Speck knödel in ihrer eigenen sudsuppe. Donerstag: Rindsupe, dann sauerkraut oder zur zeit auch süßes kraut mit rindfleisch und schweinenen, so lang solches dauert. Freitag: Leere einbrenn supe und geschmalzene nudl. Samstag: Leere einbrenn supe oder leere fißolen, erbsen oder linsen supe und rittschet oder hirs brein. [/] Naturalienverwendung nach 25 persohnen Zu nudln in die suppe 1½ gegupftes maßl mund mehl. Zu speck knödl 3 maßl mehl gegupft, 2 lb. speck, göderl oder bauchfleck und 2 lb. schmalz. Zu den geschmalzenen nudl 1¾ lb. rindschmalz 3 maßl mehl gegupft. Zum rittschet einbrennen 12/4 lb. rindschmalz, 1 gestrichenes maßl oder 4½ halbe gerstbrein, dann 2½ h(albe) fisolln oder erbsen. Zum hiersbrein 6 halbe. Zum einbrennen täglich ausser, wann speck knödl gegeben werden, und zwar an fleischtägen 12/4 lb. speck oder 12/4 lb. schweinschmalz und 1½ gegupftes maßl mehl. An fastägen eben ½ gegupftes maßl mehl, das schmalz jedoch ist schon oben bei rittschet und geschmalzenen nudln ersichtlich.
zurück zum  Buch Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2"
Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Spital als Lebensform