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Der österreichische Werbefilm - Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
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allgemeinAnerkennungfand.414AusAnlassdes Jubiläums„25 JahrePersil“gabdie Firma Henkel den StreifenWÄSCHE-WASCHEN-WOHLERGEHEN (D 1932) in Auftrag.415 Zudemandie 80Minuten langenFilmwurdeunter demgleichenTitel zwei Jahre späteraucheinösterreichischesPendantproduziert,dieVersiongilt jedochalsver- schollen.416 Die vorliegenden Quellen lassen darauf schließen, dass die „Wiener Fassung“ in Inhalt und Aufbau über weite Strecken dem deutschen Original folgte.417AllerdingsbrachtenalpenländischeLandschaften,dieÜberblendungvom Stephansdom zu einem Schornstein der Persilwerke imVorspann, aber insbeson- dersauchdervornehmlichösterreichischeDrehstabeinspeziellesLokalkolorit zum Ausdruck.WievielWertHenkel aufdenEinsatzumfassenderundmodernsterWer- bemittel legte, beweist allein derUmstand, dass ein eigener äquivalenter Großton- filmfürdasNachbarlandgedrehtwordenwar. ImGegensatz zur österreichischenVersion ist der deutsche Persilfilmgänzlich erhalten und lässt schon im Vorspann erkennen, dass das Feinwaschmittel nur Ausgangspunkt und damit Teil einer umfassendenUnternehmenspräsentation ist, die hier ins Blickfeld gerücktwerden soll. DerHenkel-Löwemit Sonnenkranz, seit 1878 Signet der Firma, steht amBeginn. Nach einer Schwarzblende folgt eine De- tailaufnahmeeinesdampfendenWasserkesselsausderObersicht.FilmtitelundUn- tertitel erscheinen,dominant indenHimmelstrebendwerdendieFabrikschlotedes Werks in Szene gesetzt (extremeUntersicht). An eineKamerafahrt entlangdes Fir- mengebäudes schließt ein Schwenküber die Anlage an. Begleitet wird dieser Ein- stieg von der Botschaft „Ein Film für Alle [sic!]“. Während die Liste der Filmcrew abrollt, vermitteln Aufnahmen vomBetriebsgelände (unter anderemMaterialtran- sporte) dessenGrößeundWeitläufigkeit, einedampfendeMaschinebeschließtden Prolog. 414 DienachfolgendenAusführungenentsprechenüberweite Teile hinweg einerAnalyse,die von der Autorin dieser Arbeit 2012 erstellt und veröffentlicht wurde. Siehe: Moser, Vergessen – verlo- ren–wiederentdeckt,S. 236–240,245. 415WÄSCHE-WASCHEN-WOHLERGEHEN (D 1932), P: Ufa, R: Johannes Guter, D: Paul Henckels, Grete Reinwald,HedwigWangel, IdaWüst,FritzAlberti. 416WÄSCHE-WASCHEN-WOHLERGEHEN (A 1934), P: Tobis-Sascha Filmindustrie, R: EdmundHeuber- ger,D:AnnieRosar,AlfredNeugebauer,RobertValberg,AugustePünkösdy,AnyHartmann. 417 Vgl. etwa das erhaltene Programmheft zu WÄSCHE-WASCHEN-WOHLERGEHEN (A 1934), Privat- sammlungHerbertWilfinger. EbensosiehedasWerbeplakat zumFilm in:ÖStA,AVA,BMU,Volks- bildung: Film, 1934, Ktn. 491, Gschz. 12694-II/10b, 1934, Ggstd.: Filmbegutachtung „Wäsche- Waschen-Wohlergehen“, März 1934. Wie auch: Contact, „Wäsche-Waschen-Wohlergehen! Ein neuermonumentalerWerbetonfilm,hergestellt vonderPersil-Gesellschaft,Henkel&Voithm.b.H., Wien“,Nr. 1, Jänner1934,S. 15 f. 96 6 Belehren– informieren–werben
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Der österreichische Werbefilm Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
Titel
Der österreichische Werbefilm
Untertitel
Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
Autor
Karin Moser
Verlag
De Gruyter Open Ltd
Datum
2019
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-11-062230-0
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
316
Schlagwörter
Culture of memory, media history, advertising
Kategorie
Kunst und Kultur
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