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Fremdenverkehr „vornehme und neuzeitliche Ausstellungsräume“ bot, in denen
WerbefilmezurAufführungkamen.590
Die Häufigkeit der Ansuchen umVorführung von Schmalfilmen zu Reklame-
zweckenmobilisierte zunehmenddieGremienderösterreichischenLichtspielunter-
nehmen.591 Besonders missfiel den Kinobetreibern, wenn einzelne Unternehmer
„Wanderkonzessionen“ beantragten bzw. eine Vielzahl von Aufführungsorten be-
spielenwollten.Man erhobgegenGenehmigungendesMagistratsmitHinweis auf
dennotwendigen„Schutzder schwerumihreExistenzkämpfendenerwerbstätigen
Kinos“Einspruch.Die Präsentation vonReklamefilmen sollte ausschließlich im je-
weiligen„eigenenGeschäftsstandort“oder ineinem„inderNähehiezugemieteten
Lokal“ erfolgen. Der „Zutritt zu den Vorführungenmüsse unentgeltlich“ sein. Die
Abb.5: Reklame-Projektionswagen,SystemAntonKotzian, 1928.
590WStLA,MA104,Zl.K425,„KönigsbergerEduard,KonzessionzurVorführungvonReklamefil-
menimLokalederPropagandaschau“, 14.September1935.
591 Zu nennen wären diesbezüglich das „Gremium der Lichtspielunternehmer Österreichs“, die
„Gewerkschaft für dasBühnen-,Kino-undFilmpersonal“ sowieder „BundederWiener Lichtspiel-
Theater“. 7.2 „Non-theatricalexhibition“ 133
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Der österreichische Werbefilm
Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
- Titel
- Der österreichische Werbefilm
- Untertitel
- Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
- Autor
- Karin Moser
- Verlag
- De Gruyter Open Ltd
- Datum
- 2019
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-11-062230-0
- Abmessungen
- 17.0 x 24.0 cm
- Seiten
- 316
- Schlagwörter
- Culture of memory, media history, advertising
- Kategorie
- Kunst und Kultur