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Der österreichische Werbefilm - Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
Seite - 185 -
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Erscheinung trat.800 1921 fungierte Reich zudem als Direktor des Österreichischen Lichtbild- undFilmdienstes (ÖLFD). In dieser Funktion regte er dazu an, dass sämtli- che staatliche Stellen (Ministerien, Bundesfilmhauptstelle) sowie alle Tourismusein- richtungen die vorliegenden Landschafts-, Propaganda- und Kulturfilme der FremdenverkehrswerbungzurVerfügungstellensollten.801 InebendiesemJahrwurde Robert Reich, gemeinsammit Karl Hofer,802 mit der Durchführung derWiener Kino- messebeauftragt, die inderZeit von4.bis 25. September 1921 imWienerKonzerthaus sowie imWienerPraterstattfindensollte.803 1921 lösteRobertReichaucherstmalseinenGewerbeschein,804der 1924, 1927und 1929 erneuert wurde. Die Titulierung seiner Unternehmungenwechselte wiederholt. 1927erhieltdasUnternehmenschließlichdieBezeichnung„ÖsterreichischeWerbefilm Gesellschaft Reich&Co“. Als Geschäftsfelder angeführt wurden die „Erzeugung von Propaganda- und Reklamefilmen; Herstellung von Großfilmen und Kurzfilmen aller Art, Vertrieb und Verleih von Propaganda und sonstigen Filmen, Handel mit Kino- AufnahmenundKino-VorführungsapparatenundderenBestandteilen“.805 Nebender Führung seines Betriebs hatte Reich aberweiterhin zahlreiche Funk- tionen inne, die durchaus auch im Interesse seines Unternehmens standen. 1925 wurdeerbei einerEnquetezurBelebungderösterreichischenFilmproduktionalsDi- rektor der „Listofilm“ geführt.806 Seit Ende der 1920er-Jahrewar ReichMitglied des staatlichenFilmbeirats undVorstandsmitglieddesBundesder FilmindustriellenÖs- terreichs.807 1931 trat er dem „Verband Österreichischer Reklamefachleute“ (VÖR) bei, parallel dazu war er immer wieder als Autor beim Kino-Journal tätig.808 800 Ebd. sowie ÖStA, AdR, Staatskanzlei-BKA, alt, Varia, Staatl. Bundes-Film-Hauptstelle, 1919, Ktn. 234, Zl. 809/102, 809/103, 809/106,Ggstd.: StellungnahmederPrivat-Film-Industrie zur staat- lichenFilm-Hauptstelle, Juni/Juli 1919. 801 ÖStA,AdR,Staatskanzlei-BKA,alt,Varia,Staatl.Bundes-Film-Hauptstelle, 1921,Ktn. 236,Zl. 1365/1, Ggstd.: Heranziehunghofärarischer Liegenschaften zu Filmaufnahmen, Juli 1921.Der Filmbote, „Förde- rungderösterreichischenFilmfabrikationdurchdieVerkehrsorganisationen“,Nr.3,21. Jänner1922,S.7. 802 ÜberKarlHoferkonntenkeineweiterführendenInformationengefundenwerden. 803 DerFilmbote,„DieWienerKinomesse“,Nr.30,23. Juli 1921,S. 11. 804WKO,ArchivWien,Gewerbearchiv, Gewerbeschein „Reich&Co.Gesellschaft für Kinoindust- rie,Filmverleih-undVertriebm.b.H.“,Nr. 1.208.460,8.März1921. 805WKO,ArchivWien,Gewerbearchiv, Firmenregister, Registerblatt „ÖsterreichischeWerbefilm- GesellschaftReich&Co“,Nr. 21242,8.November1927. 806 ÖStA, AdR, BMHV, 581c, Ktn. 3176, Grz. 82880/25, Gschz. 96859–9/L/25, Ggstd.: Enquete zur BelebungderösterreichischenFilmproduktionam24. Juni 1925, 1925. 807 Österreichische Film-Zeitung, „Robert Reich, Direktor der Österreichischen Werbefilmgesell- schaft“,Nr. 9, 23. Februar 1929, S. 66 sowie ebd., „GeneralversammlungdesBundesderFilmindust- riellen inÖstereich“,Nr. 17, 28.April 1934,S. 3.WKW,Filmakten,Paket 3137/1,M2,„Protokolledes Filmbeirats1934–1937“,Verhandlungsschriftder175.SitzungdesFilmbeiratsvom6.Februar1936. 808 Österreichische Reklame, „Zeitschrift Österreichische Reklame,Mitgliederwerbung. NeueMitglie- der“, Nr. 1, 1931, S. 36.Das Kino-Journal, „DerWerbefilm und die Lichtspieltheater“, Nr. 1215, 1933, S.52. 8.4 Werbefilmproduzenten imPorträt 185
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Der österreichische Werbefilm Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
Titel
Der österreichische Werbefilm
Untertitel
Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
Autor
Karin Moser
Verlag
De Gruyter Open Ltd
Datum
2019
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-11-062230-0
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
316
Schlagwörter
Culture of memory, media history, advertising
Kategorie
Kunst und Kultur
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