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Der österreichische Werbefilm - Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
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10 Leerstellen 10.1 Sammelkriterien,Quellenüberlieferung WelchehistorischenQuellendenForschernzurVerfügungstehen,hängtvonvielen Faktorenab.DieSammelstrategievonArchivenundöffentlichenwieprivaten Insti- tutionensinddabei entscheidend.DaderwerbendeWirtschaftsfilmnur zeitlichbe- grenzt zum Einsatz kam, eine kurzweilige Werbebotschaft vermitteln sollte und lediglich in der unmittelbaren Entstehungszeit seinen Zweck zu erfüllen hatte, sahenKinounternehmer, aber oftmals auchAuftraggeber undProduzenten keinen Anlass, nichtmehr aktuelleWerbemittel zu sammeln und aufzubewahren. Die er- haltenenFilmbestände stellendahernur einenBruchteil der tatsächlichproduzier- tenReklamestreifendar. Vereinzelt gibt es aber– auch inÖsterreich– traditionsreicheUnternehmen, diebisheuteaktiv sind,auf ihrWerdenund ihreGeschichteWert legenundQuel- len gesammelt und bewahrt haben. Im Bereich der Werbefilmproduktion wäre das Unternehmen „Adi Mayer Film“, seitens der absatzorientierten, Reklame treibenden Firmen ist „Palmers“ zu nennen. Die Auflösung von Betrieben oder aber derenWeiterverkauf haben oftmals den Verlust von erhaltenenMaterialien zurFolge–vieleswirdentsorgt,manchmal„retten“MitarbeiterBeständeundver- wahrendiese.1000 Medienarchive verfügen durchaus über fragmentarische Werbefilmbestände. Bei der Übernahme von Nachlässen (Regisseure, Produzenten, Animationsfilmer, Darsteller etc.) und/oder bei der Auflösung von Betrieben (Filmfirmen, Kinos) fin- densich immerwiederReklamestreifen imKonvolut.EinigeWerbefilmproduzenten überlassen audiovisuellen Archiven ihre Filmquellen zur Verwahrung, der Zugriff verbleibt aberbeidenRechteinhabern.Durchdas stärkere InteresseamGenreWer- befilm bzw. Industrie(werbe)film in den letzten Jahren suchen und übernehmen MedienarchiveauchbewusstBeständedieserArt. 1001 Der Verlust anWerbefilmmaterialien ist aber nicht nur durch das einst (und bisweilenauchheutevorhandene)mangelnde Interesse andiesenQuellenundder daraus folgenden Entsorgung des Materials zu erklären. Reklamestreifen – vor allem jene von der Frühzeit des Genres bis in die 1950er-Jahre – wurden auch 1000 Diese ErfahrungenberuhenaufUnternehmungenderAutorin in denvergangenenacht Jah- ren.Siehatandie60österreichischeUnternehmenkontaktiert. 1001 DieVerfasserindieserArbeithatals langjährigeMitarbeiterindesFilmarchivAustriaüberviele JahregezieltnachWerbefilmbeständengesuchtundkonntediverseKonvoluteausfindigmachen,die nun Teil der Sammlung der genannten Institution sind. Auch Radiowerbungen wurden auf diese WeiseermitteltundinweitererFolgeüberVermittlungseitensderMediathekübernommen. OpenAccess.©2019KarinMoser,publiziert vonDeGruyter. DiesesWerk ist lizenziertunterder CreativeCommonsAttribution4.0Lizenz. https://doi.org/10.1515/9783110622300-010
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Der österreichische Werbefilm Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
Titel
Der österreichische Werbefilm
Untertitel
Die Genese eines Genres von seinen Anfängen bis 1938
Autor
Karin Moser
Verlag
De Gruyter Open Ltd
Datum
2019
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-11-062230-0
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
316
Schlagwörter
Culture of memory, media history, advertising
Kategorie
Kunst und Kultur
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