Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Recht und Politik
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Seite - 195 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 195 - in Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938

Bild der Seite - 195 -

Bild der Seite - 195 - in Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938

Text der Seite - 195 -

(Fortsetzung) Semester ordentlicheStudierendeander rechts-und staatswissenschaftlichenFakultät insgesamt Davon Frauen WS1929/30 2.999 282(9,4%) SS1930 2.971 276(9,3%) WS1930/31 3.176 299(9,4%) SS1931 3.049 298(9,8%) WS1931/32 3.112 328(10,5%) SS1932 2.984 317(10,6%) WS1932/33 3.144 334(10,6%) SS1933 2.884 290(10,1%) WS1933/34 2.876 288(10,0%) SS1934 2.611 255(9,8%) WS1934/35 2.636 256(9,7%) SS1935 2.342 193(8,2%) WS1935/36 2.301 209(9,1%) SS1936 2.174 197(9,1%) WS1936/37 2.082 193(9,3%) SS1937 1.884 154(8,2%) WS1937/38 1.865 164(8,8%) SS1938 1.692 138(8,2%) Wie sich die Bezeichnung »Frauenstudium« nicht auf eineÜberzahl der Ab- solventinnen der Staatswissenschaften gegenüber jenen der Rechte stützen konnte, so lag auchkeine zahlenmäßigeÜberlegenheit der staatswissenschaft- lichenDoktorinnengegenüberihrenmännlichenKollegenvor,dennesgabstets mehrmännlichealsweiblicheDr.rer.pol.(vgl.Tabelle1).DieeinzigeAusnahme einer – in absoluten Zahlen jedoch unerheblichen –weiblichenÜberzahl bei Absolventen der Staatswissenschaften bildet das Jahr, in dem die ersten Ab- schlüsse gemachtwurden. Frauen, die vor 1919 anderRechts- undStaatswis- senschaftlichen Fakultät nur als Hospitantinnen zugelassen gewesen waren, konnten sich nun jenewährend der Kriegsjahre (teils auch in anderen Studi- engängen) absolvierten Prüfungen auf dasDoktorat der Staatswissenschaften anrechnen lassenund ihrStudiumraschabschließen. Jene ersten staatswissenschaftlichenAbschlüsse sind hinsichtlich einerGe- samtbetrachtung dieses Studiums aber auch deshalb nicht repräsentativ, weil sichnichtnurFrauenZeugnisseanrechnen ließen, sondernebensoweil inden ersten Nachkriegsjahren einige Heimkehrer die Anrechnungsmöglichkeiten nutzten, um ihre durch den Krieg unterbrochenen rechtswissenschaftlichen Studien zu einem schnellen, d.h. staatswissenschaftlichenAbschluss zu brin- DieStudierendenderStaatswissenschaften 195
zurück zum  Buch Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938"
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938