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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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OskarTrebitsch,ausPrag[Praha],promoviertzumJDr.am19.Mai1911,zumDr.rer. pol. am20.Dezember1927.105 GustavWärmer, ausWien, promoviert zumJDr. am19.Dezember 1921, zumDr. rer. pol. am9. Juli 1928. OttoWeinberger,ausBrünn[Brno],promoviertzumJDr.am14. Juli1905,zumDr.rer. pol. am19. Juli 1923, zumDr. theol. am22.Mai1946.106 ErnestineAnnaWeinschel,ausZimnowodainPolen,promoviertzumJDr.am10. Juni 1932, zumDr. rer. pol. am9. Juli 1936. HerbertWeinschel, ausZimnowoda inPolen, promoviert zumJDr. am21.Dezember 1925, zumDr. rer. pol. am10.Dezember1926. WolfgangWick,ausWien,promoviertzumJDr.am18.Mai1934,zumDr. rer.pol.am 17. Juli 1935. AntonZottmann,ausWien,promoviertzumJDr.am22.Dezember1930,zumDr.rer. pol. am3. Juli 1937. Allerdingsgabesnichtnur jene36 JDres. etDres. rer. pol., sondernnochviele andere,diejedochdenumgekehrtenWeggegangenwaren,zuerstdasstaats-und später das rechtswissenschaftlicheDoktorat erworben hatten. Der vermutlich bekanntesteunterihnenistGottfriedHaberler,deram3.März1923zumDr.rer. pol. und am 20.November 1925 zum JDr. promoviert wurde. Wie aus den Einträgen desNationale hervorgeht, inskribierteHaberler imWintersemester 1919/20 für das Studium der Staatswissenschaften; im sechsten und letzten Semester, demSommersemester 1922, schrieb er sich jedochauch fürdieVor- lesungüberAllgemeinesBürgerlichesRechtbeiMoritzWellspacherein.Obnun der Besuch vonWellspachers Lehrveranstaltung den Ausschlag gab oder ein schonfrüherimstaatswissenschaftlichenStudiumverspürtergenerellerMangel an der Vermittlung judizieller Kenntnisse zumneuerlichen Studienentschluss führte, kann nicht beantwortet werden. Gewiss ist allerdings, dass Haberler, währender an seinerDissertationzurDogmengeschichtederWechselkurstheo- 105 Oskar Trebitsch, ein demRenner-Flügel zugehöriger Sozialist, war bereits Rechtsanwalt, insbesondere Verteidiger in Strafsachen, als er sich imWintersemester 1923/24 für das staatswissenschaftlicheDoktoratsstudiuminskribierte. 106 OttoWeinberger,geborenam20.2.1882,warbereitsWienerLandesgerichtsrat,alsersich für das staatswissenschaftliche Doktoratsstudium inskribierte. Im März 1938 seines DienstesenthobenundzuzweiJahrenZwangsarbeitverurteilt,konnteererstimSeptember 1945 für das Fach Theoretische Nationalökonomie habilitiert werden und nebst seiner richterlichenTätigkeit bei derBeschwerdekommission imBMfür Inneres anderRechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät (ab Juni 1951 auch als ao. Universitätsprofessor) lehren.AbMärz1946warerauchPrivatdozentfürSoziologieundwurde1947vomDekanat eingeladen, anderpolitischenÜberprüfungeinesTeilsderStudentenschaftmitzuwirken, waseraberaufgrundseinerVerfolgungdurchdasNS-RegimewegenBefangenheitablehnte (vgl.UAW, JPA425). DieStudierendenderStaatswissenschaften 213
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938