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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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gen«ausdemJuni1971132respektivetatsächlichseitder»Studienordnungfürdie Studienrichtung Politikwissenschaft«133, die 1978 erlassen wurde und an den UniversitätenSalzburgundWien1980 inKraft trat. BereitsEndeNovember1971waraberinWienperErlassdasInstitutfürTheorie derPolitikanderPhilosophischenFakultäterrichtetunddiebestehendeLehrkanzel inordentlicheLehrkanzel fürPolitikwissenschaftumbenanntworden.1977erfolgte dieNeubezeichnung als Institut für Politikwissenschaft, das nun ander 1975 ge- gründeten Grund- und Integrativwissenschaftlichen Fakultät134 angesiedelt war. Schon imDezember 1974 war allerdings auch an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ein Institut für Politikwissenschaft ins Leben gerufenworden,mit dem Peter Gerlich jedoch per Inkrafttreten des UOG 1975 an die Sozial- undWirt- schaftswissenschaftliche Fakultät wechselte135. In den 1990er Jahrenwurde jenes Institut, umeinerZusammenlegungmit demgleichnamigen, nunanderGrund- und IntegrativwissenschaftlichenFakultät angesiedelten Institut zu entgehen, erst inInstitutfürStaats-undPolitikwissenschaft,danninInstitutfürStaatswissenschaft (mit demzeitweiligenZusatzundvergleichendeGesellschaftswissenschaften) um- benannt.ErstseitdemJahr2004sindbeideInstitute,jenesderStaats-undjenesder Politikwissenschaft, der Fakultät für Sozialwissenschaften unterstellt.136Bis heute sinddiebeidenInstitute freilich inderBinnenstrukturderFakultät getrennt;und diesdrücktsichauchdurch ihreräumlicheTrennungaus:DiePolitikwissenschaft befindet sich imNeuen Institutsgebäude (NIG) in der Universitätsstraße 7, die StaatswissenschafthaterstimSeptember2013RäumeamRooseveltplatz3bezogen undsichdamitauchgeographischderPolitikwissenschaftangenähert,nachdemsie zuvor in derHohenstaufengasse, in unmittelbarerNähe der juridischen Fakultät beheimatet war. Die Aufrechterhaltung zweier Institute zeigt unter anderem die schwierigeGeschichtederEtablierungderPolitikwissenschaftinÖsterreichunddie EntwicklungslinienausdenundwiderdieStaatswissenschaften, insbesonderedie Gratwanderungen entlang der inhaltlichen und methodischen Schwerpunktset- zungen sowie künstlichenTrennungen zwischenEmpirie/Sozialwissenschaft und Theorie/Geisteswissenschaft. AuchdieÖsterreichischeZeitschrift fürPolitikwissenschaft(ÖZP)feierte2012 132 BGBl326/1971. 133 BGBl259/1978. 134 Universitätsorganisationsgesetz (UOG),BGBl258/1975. 135 Das UOG1975 hatte die bisherige Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät in eine RechtswissenschaftlicheundeineSozial-undWirtschaftswissenschaftlicheFakultätgeteilt. Imneuen rechtswissenschaftlichen Studienplan von 1978 (BGBl. 140/1978)war von den Staatswissenschaften keine Rede mehr, allerdings Politikwissenschaft als mögliches Wahlfach imzweitenStudienabschnitt vorgesehen. 136 DieseEntwicklungundderenHintergründesindnachzulesenbeiSickinger,Entwicklung 61 ff. DasStudiumderStaatswissenschaften226
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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