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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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Entscheidung,Straßburgzuverlassen,fielWlassakschwer–»[n]iemalshabeich schwererAbschiedgenommenvonmeinemAmte«18 schrieb er in seinenErin- nerungen im Brünner Tagesboten. Die Entscheidung dürfte von seiner Frau AnnieWlassak, geb. Blumenthal, beeinflusst worden sein, die jedoch bereits 1902–wenigeJahrenachderRückkehrnachWien–im38.Lebensjahr19verstarb undWlassakmitdergemeinsamenTochterElfriedezurückließ.20 InWienübte Wlassak1914/15dieFunktioneinesSenatorsund1912/13sowie1922/23diedes Dekansaus, »dieWahlzumRektorhaterabgelehnt.«211909wurdeWlassakals korrespondierendesMitgliedindieKaiserlicheAkademiederWissenschaftenin Wien aufgenommen, 1914 erfolgte seineWahl zumwirklichenMitglied. Mit 30. September1925wurdeWlassaknachAbsolvierungdesEhrenjahres inden Ruhestand versetzt.22 Er blieb der Fakultät trotzdem erhalten – auf Antrag Gleispachs hatte das Professorenkollegium in der Sitzung vom21.März 1925 einstimmigbeschlossen,WlassakzumHonorarprofessor vorzuschlagen.23 Am 31. Juli 1934 wurde Wlassak zum korrespondierenden Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissen- schaften zu Leipzig gewählt.24Weitere Ehrungenwurden imdurch dieVerlei- hungvonEhrendoktoraten inWienundFrankfurt zuTeil. ErwareinMitglied der BayrischenAkademie derWissenschaften. Die »Akademien vonBologna, Palermo,dieTschechischeAkademie inPrag,diedortigeDeutscheGesellschaft derWissenschaften,dasRiccobono-SeminarderCatholicUniversityofAmerica inWashington zählten ihn zu ihren Mitgliedern, das Instituto di Storia del Diritto Romano in Catania verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft.«25 Weiters wurdeWlassak zumHofrat ernannt und war »einer der wenigen Träger des österreichischenEhrenzeichens fürKunstundWissenschaft«.26 Wlassaks wissenschaftliche Tätigkeit konzentrierte sich mit wenigen Aus- nahmen auf das römische Recht.27 Er spezialisierte sich im römischen Zivil- 18 Wlassak, Erinnerungen27. 19 LautEintrag inVerstorbenendatenbank: [http://www.friedhoefewien.at–abgerufen18.12. 2013], Suche:WlassakAnnie. 20 TodesanzeigeinNFPvom31.7.1902,Nr.13626,S. 17;vgl.GenTeam[http://www.genteam.at –abgerufen18.12. 2013],NFPSterbeanzeigen,Datensatznummer33319. 21 Wenger,MorizWlassak†XLI.Damit istwohldasStudienjahr1924/25gemeint, alsHans Sperl, der dienstjünger war alsWlassak, zumRektor gewählt wurde. Zu denWahlen der akademischenBehördenvgl. 41–44. 22 Emeritierungsdekret,ÖStA AVA, Unterricht Allg., Univ. Wien, Karton 615, Personalakt WlassakMoritz. 23 SchreibendesDekansVoltelini andasUnterrichtsministeriumvom26.3. 1925,ÖStAAVA, UnterrichtAllg.,Univ.Wien,Karton615,PersonalaktWlassakMoritz. 24 [http://www.saw-leipzig.de/mitglieder/wlassakm–abgerufen18.12. 2013]. 25 Wenger,Nachruf aufWlassak281. 26 Ebd.281. 27 FüreineumfassendeBesprechungseinerWerke s.Bär,MorizWlassak6–51. Die rechtshistorischenFächer266
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938