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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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SohnWolfgangJörsfielimMai1915inAilly.49Ende1924verlorJörsseineGattin, die nachmehrjährigerKrankheit starb, er selbst litt seit Jahren bereits anAr- teriosklerose,50derer am26.September1925erlag. c) Friedrich (von)Woess51 FriedrichWoess kam am2.Oktober 1880 als Sohn des späterenHofrates am OberstenGerichtshofFriedrichv.WoessundseinerEhefrauMaria(geb.Zeidler) inWienzurWelt. ErmaturiertemitAuszeichnungamStaatsgymnasium im8. Bezirk (ehemaliges Piaristengymnasium) 1899, gemeinsammit seinemSchul- kollegenKarlSatter.WährendseinesStudiumsderRechtebesuchteWoessu.a. Lehrveranstaltungen bei Armin Ehrenzweig. Er fühlte sich von diesem »be- sondersangezogen«, jedochwarWoess»[b]ei seinenvonEhrenzweig angereg- tenStudien[…]klargeworden,daßeinvollesVerständnisdesgeltendenRechts nur durch gründliche Erforschung seiner geschichtlichen Grundlagen, na- mentlichdesrezipiertenrömischenRechtesgewonnenwerdenkönne.«52Woess bestand alle Prüfungen imRahmen seines Studiumsmit Auszeichnung – auf eine Promotion sub auspiciis verzichtete er jedoch, da die Erledigung seines diesbezüglichenAntragesaufsichwartenließ.SowurdeerimJuli1904zumJDr. promoviert.ErbesuchteSeminarebeiWlassakundSchey,unternahmmiteinem Reisestipendium1904/1905eineStudienreisenachLeipzigzuEmilStrohalund LudwigMitteis und reiste anschließend nachBerlin zuOttoGierke und Josef Kohler.VierJahrespäter folgteeineweitereBildungsreisenachFreiburgi.Br.zu OttoLenel. Über den BeginnWoess’ wissenschaftlicher Studien schrieb Schönbauer: »FürdieRichtungseinerwissenschaftlichenArbeitenwurdeeinStudienerlebnis von Bedeutung: bei der rechtshistorischen Staatsprüfung erhielt er Auszeich- nungausdemdeutschenRechte,nichtaberausdemrömischenzuerkannt.Die Frage, die ihm bei Czyhlarz die Auszeichnung versperrte, betraf die querela inofficiosaedotis.Daswarder ersteAnstoß für seine späteren, so fruchtbaren Untersuchungen der querela inofficiosi testamenti.«53Eines seiner ersten For- schungsthemen war das »Problem des Schutzes der Erbanwärter«54 – er be- 49 GenTeam [http://www.genteam.at – abgerufen 18.12. 2013], NFP Sterbeanzeigen, Daten- satznummer21165. 50 Kalwoda, Ernst Schönbauer289. 51 DerName findet sich inverschiedenenVariationen:Woess,Wöss,Woeß.Hierwird abge- sehen von wörtlichen Zitaten die Schreibweise Woess als am häufigsten vorkommende übernommen. 52 Brassloff,NachrufFriedrichWoeß175,vgl.dazuauchOberkofler/Goller,Geschichte derUniversität Innsbruck248 f. 53 Schönbauer, Friedrichv.Woess234. 54 Ebd.235. Die rechtshistorischenFächer270
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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