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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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statt.DieZeitschriftderSavigny-Stiftung fürRechtsgeschichteberichtete1928, dasssich»etwa60VertreterallerZweigederRechtsgeschichteausDeutschland, Österreich, der Schweiz und der Tschechoslowakei« inHeidelberg einfanden. BesondershervorgehobenwurdedabeidieZusammenarbeitderVertreter ver- schiedener rechtshistorischerFächer: »Daß sich auchdieVereinigungvonRo- manisten,GermanistenundKanonisten in einemGremiumals sehr fruchtbar erwies,brauchtkaumgesagtzuwerden.EinBeweisdafürwardieTatsache,daß auf einhelligenWunsch gemeinsamohneTrennung nach Sektionendiskutiert wurde.«173Allerdings konzentrierte sich der erste Rechtshistorikertag auf ro- manistische und germanistischeThemen– »Vorträge, die speziell der kirchli- chen Rechtsgeschichte gewidmet waren, sind nicht gehalten worden«.174 Als Vertreter derWienerUniversität nahmenu.a. als Vortragende teil: Karl Gott- friedHugelmann, interessanterweise als »WienerKanonist«175bezeichnet und Ernst Schönbauer (»Zur Entwicklungsgeschichte des Bergrechts imAltertum undMittelalter«)176. Der zweiteDeutscheRechtshistorikertagwurdevom23. bis 25.Mai 1929 in Göttingenabgehalten.UnterdenTeilnehmernbefandensichErnstSchönbauer und FriedrichWoess, österreichischeVortragende gab es keine.177 Sowohl die Wiener (vertretendurchWoess) als auchdieGrazer Fakultät (vertretendurch Otto vonDungern) bewarben sich umden drittenDeutschenRechtshistorik- ertag–dieWahlfielzuGunstenvonGrazaus.178AlsZeitpunktwurdeder16.bis 19. September1931 inAussichtgenommen,unterdenVortragendensollte sich u.a.Woessbefinden.179Der »UngunstderVerhältnissewegen«180 (Bankenkrise undreichsdeutscheGebühr fürAuslandsreisen inHöhevon100RM)181musste dieser jedochabgesagtwerdenundwurde stattdessen imOktober1932 in Jena veranstaltet.AmdrittenDeutschenRechtshistorikertag(24.–26.Oktober1932) nahmenvonderWienerFakultät teil:WoessmitdemVortrag»Diestipulationes praetoriaeundderWerdegangdesAmtsrechts«undSchönbauer.182Zwei Jahre später,vom15.–17.Oktober1934,fanddervierteDeutscheRechtshistorikertag in Köln statt. Zwar sollte Schönbauer bei dieser Veranstaltung über das Ge- 173 Kunkel, Bericht800. 174 ZRGKA1928 (XVII), 712. 175 Kunkel, Bericht801. 176 Feine, Bericht673. 177 HinzuweisenistaufdenVortragendenHeinrichMitteis,derab1935inWienunterrichtete, und zu dem Thema »Der Einfluß des Lehnsrechtes auf die Bildung des europäischen Staatensystems«sprach.Vgl. Schönfeld,Bericht686. 178 Schönfeld,Bericht 688. 179 ZRGRA1931(LI) 602. 180 ZRGRA1932(LII) 559. 181 Stolleis,DeutscherRechtshistorikertag990. 182 Seidl, Bericht. Die rechtshistorischenFächer290
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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