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Die Bedeutung der Kirchenrechtsgeschichte für das Studium der Rechtswis-
senschaftenunddieAbsolvierungderrechtshistorischenStaatsprüfungunddes
rechtshistorischenRigorosums zeigt das bereits erwähnteKirchenrechtsskrip-
tum von PiusWachlowski,502 das auf rund 250 Seiten den Studierenden die
notwendigsten Kenntnisse der Kirchenrechtsgeschichte vermitteln soll. Das
letzte alsAnhangausgestalteteKapitelwidmete sich rezentenEntwicklungen–
esbehandeltedasösterreichischeKonkordat von1933.
Als Schüler Köstlers nennen Feine und GrassWillibaldM. Plöchl, Robert
Höslinger,503ErwinMelichar,WalterUllmann504undCharlotteLeitmaier.505
502 Wachlowski,Kirchenrecht (Rechtsgeschichte).
503 ZuHöslinger vglSchima, Flüchtling–Mitläufer–Überzeugungstäter? 129–132.
504 Zubemerkenist,dassUllmannzunächstinseinemStudium»wenigerbeeindrucktwar[…]
von Köstler, Voltelini undDopsch, weil [ihm] der klassische Hintergrund bei ihnen zu
fehlen schien.« –wie er in seiner Selbstdarstellung zu berichtenwusste. Vgl. Ullmann,
Selbstdarstellung274.
505 Feine, Nachruf Rudolf Köstler XIX; Grass,ÖsterreichischeKanonistenschulen aus drei
Jahrhunderten410.
Kirchenrecht 341
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
- Titel
- Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
- Autoren
- Thomas Olechowski
- Tamara Ehs
- Kamila Staudigl-Ciechowicz
- Verlag
- V&R unipress GmbH
- Datum
- 2014
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-89971-985-7
- Abmessungen
- 15.5 x 23.2 cm
- Seiten
- 838
- Kategorie
- Recht und Politik