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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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1923 der Doktor honoris causa derUniversität Graz und 1935 jener derUni- versitätWienverliehen.1925wurdeScheyvonMorizWlassakalsordentlichesin eventuauchalskorrespondierendesMitgliedderAkademiederWissenschaften inWienvorgeschlagen–dieWahlzumkorrespondierendenMitgliedglückte.41 Scheyheiratete1885HenrietteLang,42dieserEheentsprangenfünfKinder.Josef Schey starbam18. Jänner1938. b) MoritzWellspacher43 MoritzWellspacherkamam24.Oktober1871inGrazalsSohneinesRichterszur Welt, dort studierte er »unterdemEinfluß seinesVaters«44Rechts- undStaats- wissenschaftenundpromovierte 1895 zumDoctor iuris.Nochvor seinerPro- motion arbeiteteWellspacher imWintersemester 1894/95 im zivilrechtlichen SeminarbeiScheyanderUniversitätGraz.45DanachverbrachteerzweiSemester an denUniversitätenWienund Leipzig bei Leopold Pfaff und LudwigMitteis (Wintersemester 1895/96) sowie Emil Strohal und Rudolph Sohm (Winterse- mester 1897/98).46Nebendiesenwarauch Josef vonScheybedeutend für seine wissenschaftlicheEntwicklung.47DenberuflichenEinstiegmachteWellspacher inderGerichtspraxisamLandesgerichtinGraz,gefolgtvoneinerAnstellungbei der steiermärkischen Finanzprokuratur. 1900 stellte er das Ansuchen auf Er- teilung der venia legendi für österreichisches Zivilrecht an der Grazer Juris- tenfakultät. AlsHabilitationsschrift reichte er sein von Strohal und Schey be- treutesWerk»Versioinrem«ein.48ZuReferentenwurdenPaulSteinlechnerund GustavHanausek bestellt – zwar fielen ihreGutachtenpositiv aus, doch kriti- sierten sie Wellspachers Einstellung zur Historischen Schule: »Über die Be- deutung der Historischen Schule fällt Wellspacher ein ebenso abfälliges wie unbedachtesUrtheil.SchonderungeheuereErfolgderhistorischenSchulesollte einen epigonen Kritiker zur Vorsicht mahnen.«49 In seinem Vorlesungspro- grammkündigteWellspacheran,auchrechtshistorischeVorlesungenzuhalten, 41 BeiWesenerhat sichbzgl. desAufnahmejahres einFehler eingeschlichen, er gibt 1935 an. Vgl.Wesener,Österreichisches Privatrecht 54. Berger erwähnt dieMitgliedschaft in der AkademiederWissenschaften inWiengarnicht. 42 GenTeam,www.GenTeam.at,Datenbank: Einträge aus jüdischenMatriken,Datensatznum- mer157172. 43 Hofmeister,Wellspacher. 44 Demelius,WellspachersVollmachtslehre1. 45 Wesener,ÖsterreichischesPrivatrecht 62. 46 Wesener,ÖsterreichischesPrivatrecht 62 f. 47 Hofmeister,Wellspacher286. 48 Wesener,ÖsterreichischesPrivatrecht 63. 49 Gutachten Hanauseks vom 9.11. 1900, UA Graz, Habilitationsakt Wellspacher, zit.n. Oberkofler,ÖsterreichischeRechtswissenschaft 348. Privatrecht 351
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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