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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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i) KarlWolff121 Nur ganz amRande desUntersuchungszeitraums verweilte KarlWolff an der Wiener Fakultät. Er war am11.Februar 1890 in Peterwardein [Petrovaradin / RS] als Sohn einesHauptmann-Auditors auf dieWelt gekommen, absolvierte sein rechts- und staatswissenschaftliches Studium inWienundverbrachte an- schließendeinSemesterbeiEmilStrohalinLeipzig.Wolffpromovierte1913und wurde im gleichen Jahr für drei bergrechtlichen Schriftenmit dem Preis der Samitsch-Stiftung ausgezeichnet. 1915 habilitierte er sich für österreichisches PrivatrechtmitdemWerk»DieBelastungsübernahme«anderUniversitätWien. Charakteristisch für seine Arbeiten ist die Anwendung mathematischer Me- thoden.122 ImStudienjahr 1917/1918 scheint imPersonalstandverzeichnisKarl Wolff alsPrivatdozent fürösterreichischesPrivatrechtundalsMitgliedder ju- diziellen Staatsprüfungskommission auf.123 Im Sommersemester 1918 bot er zwei Lehrveranstaltungen an der Wiener Fakultät an: eine Vorlesung zum österreichischenObligationenrechtundeinRepetitoriumundKonversatorium desbürgerlichenRechts. Imgleichen Jahrwurdeer andieUniversitätCzerno- witz berufen »NachdemdieseUniversität rumänischwurde, kehrte ich im Juli 1919wieder nachWienzurück«– schreibt er in seinemLebenslauf. Zurück in Österreich lehrteerzunächstalsHonorardozent inInnsbruck,wurde1920zum außerordentlichen und 1921 zum ordentlichen Professor für österreichisches Zivilrechtander InnsbruckerFakultät.Dortbleibt erbis zurMachtübernahme durchdieNationalsozialisten–mitdemHinweisaufseineHerkunft,sowieseine »Feindseligkeit gegendieBewegung«und»Charakterlosigkeit«wurdeWolff in denRuhestandversetzt.124NachdemZweitenWeltkrieg erfolgte seineRehabi- litierung, und Wolff wurde zum Ordinarius in Wien ernannt. Er starb am 17.August 1963. j) RobertBartsch125 DerältesteSohndesRichtersHeinrichBartsch,RobertBartsch,kamam23. Juli 1874inMödlingzurWelt.ErbesuchtedasSchottengymnasiuminWien,woder 121 Lichtmanneger,Rechts-undStaatswissenschaftlicheFakultät 132–137. 122 Lichtmanneger,Rechts-undStaatswissenschaftlicheFakultät 132. 123 PersonalstandverzeichnisderUniversitätWien1917/18. 124 Lichtmanneger,Rechts-undStaatswissenschaftlicheFakultät 136mwN. 125 RobertBartschhataußerderkurzenSelbstdarstellunginderSammlungvonGrass(zitiert: Bartsch, Selbstdarstellung) eineweit ausführlichereAutobiographe geschrieben, die je- dochzuLebzeitennichtveröffentlichtwurde; eineEditiondurchHerrnao.Univ.-Prof.Dr. GeraldKohl, ist dzt. inArbeit undkonnte für die gegenständlicheMonographie benutzt werden,wofürwirProf.Kohlherzlichdanken. Privatrecht 365
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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