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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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Bartsch bezeichnete sich bereits 1932 als Nationalsozialist,145 1940 wurde als Mitglied der NSDAP aufgenommen146 – im Einklang steht, ist fraglich. So scheinen Robert Bartsch, wie auch sein Bruder, der amOGH tätige Heinrich Bartsch, alsMitgliederdesDeutschenKlubs1939auf.147Nachdem»Anschluß« wurdeBartschkurzzeitigdieLehrbefugnisentzogen, jedocherfolgte imHerbst 1938dieWiederverleihung.Bis1940vertratBartschdieerledigteLehrkanzelfür DeutschesRecht.Weiters arbeitete er anderReformdesFamilienrechts inder AkademiefürDeutschesRechtmit.NachdemZweitenWeltkriegwurdeBartsch von seiner Tätigkeit an derUniversitätWien enthobenund in denRuhestand versetzt.Er starbam30. Juni 1955. k) AlbertArminEhrenzweig jun. AlbertArminEhrenzweig jun. entstammte einer bedeutenden Juristenfamilie, die schonvor ihmzweiPrivatdozentenanderWienerFakultät hervorgebracht hatte undmit der auch der Zivilist Heinrich Klang148 und derÖkonomCarl Grünberg149 verschwägert waren. Der Großvater, Adolf (Aaron) Ehrenzweig (1837–1900), war der Herausgeber der »Oesterreichischen Versicherungszei- tung« und des »Assecuranz-Jahrbuchs« gewesen,150was die Karrieren seiner beidenSöhne,ArminundAlbert sen., prägensollte.Der schonobenerwähnte Armin Ehrenzweig, 1864 in Budapest geboren, hatte sich 1895 in Wien für österreichischesPrivatrechthabilitiertundwar1913nachGrazberufenworden, wo er bis zu seiner Emeritierung 1934 lehrte und im Jahrdarauf starb.151Sein jüngererBruderAlbert habilitierte sich 1917 für zivilgerichtlichesVerfahrens- recht,wandtesichdannaberdochmehrdemVersicherungsrechtzu;auf ihnist weiterunten imKapitel »Handelsrecht« einzugehen.152 Albert Armin Ehrenzweig jun., der älteste Sohn vonAlbert sen., kam am 1.April 1906 inHerzogenburgzurWelt.153Erabsolvierte zunächst einGymna- sium im19. Bezirkund studierte anschließendvon1924bis 1928Rechts- und 145 Jabloner,AbschiedeinesSenatspräsidenten277. 146 Jabloner,AbschiedeinesSenatspräsidenten278Fn.50;dieAngabenderUniversitätWien aus1945datierenseineParteimitgliedschaftmit1939vgl.VerzeichnisderParteimitglieder, UAW, JCur239. 147 BArch (Berlin-Lichterfelde),R/43-II/823,Mitgliederverzeichnisvom30.9. 1939. 148 Adolf Ehrenzweigs Ehefrau Caroline, geb. Klang, war die Tante von Heinrich Klang: Gaugusch,Wereinmalwar1413. 149 DieZwillingsschwestervonAlbertsen.,HildaEhrenzweig,warmitGrünbergverheiratetet: Gaugusch,Wereinmalwar1413.ZuGrünbergvgl. nochunten553f. 150 AdolfEhrenzweig (jun.),AdolfEhrenzweig. 151 Heinrich Demelius, Ehrenzweig, Armin Emil, in: NDBIV (Berlin 1959) 355 f.; Ober- kofler, Ehrenzweig. 152 UAW, Senat S. 304.205, Personalblatt Albert Ehrenzweig sen.; siehe zu ihmunten 393f. 153 Gaugusch,Wereinmalwar1412. Privatrecht 369
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938