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lesen würden; die politischen Umstände verhinderten, dass Petschek diese
Ankündigungauchumsetzenkonnte.
Bevor Petschek mit der Abhaltung der gegengleichen Hauptvorlesungen
begonnen hatte, hatte er hauptsächlich Spezialvorlesungen, etwa über das
Exekutionsrecht,über die Rechtsmittel, über die prozessualeNichtigkeit oder
über die Parteien und Drittbeteiligte gehalten. Pollak hielt Vorlesungen über
Konkurs- und Ausgleichsrecht; Schima über das Außerstreitverfahren. Auch
kündigte SchimaVorlesungen an, in denen er das deutschemit dem österrei-
chischenZivilprozessrechtverglich; indiesen rechtsvergleichendenBemühun-
genwurdeeraberübertroffenvonSperl, der,wiebereits erwähnt,Vorlesungen
zu den Zivilprozessrechten von (fast) »allen Kulturländern der Erde« hielt.
Übungen, Repetitorien und Seminare rundeten das nicht gerade reichhaltige
Lehrveranstaltungsprogrammab.
Abb.5: Der Akademische Senat im Studienjahr 1924/25. Dritter von links (stehend): Rektor
Hans Sperl; Siebenter von links (sitzend,mit demArm über der Rückenlehne): DekanHans
Voltelini;Zweiter vonrechts (sitzend):ProdekanMoritzWlassak;Vierter vonrechts (sitzend):
SenatorWenzelGleispach.
FotographieausderSammlung JohannFessl.ÓArchivderUniversitätWien
ZivilgerichtlichesVerfahrensrecht 419
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
- Titel
- Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
- Autoren
- Thomas Olechowski
- Tamara Ehs
- Kamila Staudigl-Ciechowicz
- Verlag
- V&R unipress GmbH
- Datum
- 2014
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-89971-985-7
- Abmessungen
- 15.5 x 23.2 cm
- Seiten
- 838
- Kategorie
- Recht und Politik