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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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»Kant und derMarxismus« (1925), »Politische oder soziale Demokratie. Ein Beitrag zur sozialistischen Erziehung« (1926) sowie das »Lehrbuch dermate- rialistischenGeschichtsauffassung«(1930).MaxAdlerverstarbam28. Juni1937 inWien. b) Exkurs:»DasSeminarfürVolkswirtschaftslehreundGesellschaftslehre« bzw.das»Institut fürpolitischeÖkonomieundGesellschaftslehre« Das »Seminar für Volkswirtschaftslehre und Gesellschaftslehre« wurde 1922 unter Othmar Spann gegründet. Es geht auf das »Staatswissenschaftliche Se- minar« zurück, welches später in »Staatswissenschaftliches Institut« umbe- nannt wurde, sollte aber nochweitere Namensänderungen erfahren. Ab 1922 hieß es »Seminar für Volkswirtschaftslehre und Gesellschaftslehre«, später »Institut für politischeÖkonomieundGesellschaftslehre«, ab1940 schließlich »Institut für Wirtschaftswissenschaften«. Diese Umbenennungen geben zu- gleicheinenEindruckvonderEntwicklungdesFachesbeziehungsweisevonder AusdifferenzierungderFächerwieder. Herzstück des Seminars/Instituts war die umfangreiche Bibliothekmit zu BeginnunseresUntersuchungszeitraumesüber6.000Büchern,diezumGroßteil ausNachlässenderProfessoren stammtenundvor allemdieFachbereicheder politischenÖkonomieumfassten.Unter SpannsLeitungwurdedie Sammlung umPhilosophie, Geistes-, Kultur- undWirtschaftsgeschichte erweitert, sodass sich der Buchbestand der Bibliothek bis zum Ende unseres Untersuchungs- zeitraumesaufetwa11.000erhöhte.HeutebefindensichdieBeständeaufgeteilt anderFachbereichsbibliothek fürWirtschaftswissenschaftenundMathematik amOskar-Morgenstern-Platz1 sowieanderFachbereichsbibliothek für Sozio- logieundPolitikwissenschaft amRooseveltplatz2. Ab 1924/25 war Hans Mayer und ab dem Studienjahr 1928/29 Ferdinand Degenfeld-Schonburg Direktor des Seminars. Von 1926 bis 1933 war Spanns Lieblingsschüler,WalterHeinrich, wissenschaftlicheHilfskraft am Institut für politischeÖkonomieundGesellschaftslehre. E. Finanzwissenschaft& Finanzrecht (TamaraEHS) 1. Allgemeines FürdieStudierendenderRechtewarFinanzwissenschaft –dasheißt: »Finanz- wissenschaftmit besondererBerücksichtigungderösterreichischenFinanzge- setzgebung«–bis zur Studienplanreformdes Jahres 1935 imzweiten Studien- abschnitt zuabsolvieren,nämlich imAusmaßvonfünfStundenwährendeines DiestaatswissenschaftlichenFächer604
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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