Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Recht und Politik
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Seite - 656 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 656 - in Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938

Bild der Seite - 656 -

Bild der Seite - 656 - in Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938

Text der Seite - 656 -

stimmig der Entschluss der Erteilung der Lehrbefugnis gefasst.68 Sowohl die Wiener Fakultät als auch die Grazer Fakultät schickten ihren Beschluss dem UnterrichtsministeriumzurBestätigung,welche am5.April 1933 erfolgte und dieAufnahmeWilburgs indenGrazerLehrkörperbewirkte.69 FolgendeLehrende,diespäteranderWienerFakultät tätigwaren,habensich inGraz habilitiert:Max Layer,Hans Sperl, Hubert Streicher, LeopoldWenger undMoritzWellspacher.EinIntermezzoanderGrazerFakultätlegtenauchJosef ScheyvonKoromla,ErnstvonSchwindt,WilhelmAndreaeundMorizWlassak ein. 1921nahmHansMayerdieNachfolgenachJosephSchumpeter inGrazan. Danebengab esdesÖfterenBestrebungen,WienerRechtswissenschafter nach Graz zu holen, die scheiterten – so eine BerufungHans Kelsens70 1916. 1928 konntesichderVorschlagLayers,AdolfMerkl (nebenMaxKulischundLudwig Adamovichsen.) indenBesetzungsvorschlagfürseineNachfolgeaufzunehmen, nichtdurchsetzen.71 F. DieLeopold-Franzens-Universität Innsbruck72 AuchzwischendenUniversitätenInnsbruckundWienfandeinregerAustausch vonProfessoren statt, undviele der späterenWienerProfessorenhatten zuvor einige Jahre in Innsbruck gelehrt. Zu nennen sind Ernst Schwind, Edmund Bernatzik, Heinrich Lammasch, FriedrichWoess,MoritzWellspacher, Gustav Walkerunddergebürtige InnsbruckerHansVoltelini,dersichdurchwegsauch bemühteWissenschafter aus seiner Heimatstadt zu fördern.73 Sowohnte bei- spielsweise FranzGschnitzer, der in Innsbruck sein Studium absolviert hatte undnachWienzurSpezialisierungimRömischenRechtgekommenwar,beider FamilieVoltelini.74 Doch kam es auch vor, dass Juristen, die später an der Universität Wien Berühmtheit erlangten, zuvor an einer Berufung nach Innsbruck gescheitert 68 BerichtdesWienerProdekansVerdroßandasUnterrichtsministeriumvom20.2. 1933,UA Graz, Jur. Fak.1932/33, 629ex1932/33. 69 Da die Wiener Fakultät das Habilitationsverfahren auf der Grundlage einer Delegation durchgeführt hatteundWilburg sich somit rechtlich gesehenanderUniversitätGrazund nichtanderUniversitätWienhabilitierthatte,handelt es sichbeiWesener, Privatrecht88 wohl um ein Versehen, wenn er schreibt,Wilburg habe sich in an der UniversitätWien habilitiertunddieLehrbefugnisnachGrazübertragen. 70 Vgl.dazuOlechowski, BerufungennachGraz,CzernowitzundWien. 71 UAGraz, Jur. Fak.1927/28, 1079ex1927/28. 72 Vgl. dazuLichtmannegger, Rechts- undStaatswissenschaftlicheFakultät; Oberkofler, Goller,Universität Innsbruck. 73 Vgl.dazu691. 74 Lichtmannegger,Rechts-undStaatswissenschaftlicheFakultät 127 f. DieösterreichischeUniversitätslandschaftum1918656
zurück zum  Buch Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938"
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938