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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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Konsular-AkademieanderNachfrageam(Welt)Marktführteeinerseitszueiner weiterenÖffnung im Hinblick auf die Nationalitäten der Studierenden – so wurden auch die im ErstenWeltkrieg gegnerischen Staaten aufgefordert ihre BürgerfüreineAusbildungnachWienzuschicken.Andererseitskamesabdem Studienjahr 1925/26 zurÖffnung der Akademie für Frauen – auch dies, so Godsey, um die finanzielle Lage zu verbessern.13 Im Studienjahr 1931/32 machtenFrauenbereits einViertel derStudierendenaus.Eine zusätzlicheStu- dienmöglichkeit wurde 1936/37 mit der Einführung eines einjährigen, post- gradualen Lehrganges für Internationales Recht und eines fürWirtschaft er- öffnet.14 DieRekrutierungderLehrendenerfolgtevorallemausdemAußendienstund denanderenHochschulenWiens.Sowundertesnicht,dassvielePrivatdozenten undProfessorenderWienerRechts- undStaatswissenschaftlichenFakultät an derKonsular-Akademielehrten.DieZahlder lehrendenJuristenwarfreilichbis zurÄnderungdesLehrplanesvielhöher.SounterrichtetebeispielsweiseWenzel Gleispachvon1919bis 1921Strafrecht,HansSperl von1909bis1931Zivilpro- zess, Handels- undWechselrecht, Robert Bartsch von 1908 bis 1918 österrei- chisches undungarisches Zivilrecht, RudolfHermannvonHerrnritt von 1899 bis1918Staats-undVerwaltungsrecht.DesWeiterengehörtenauchFranzKlein, derdasZivilprozess-,Handels- undWechselrecht unterrichtete,ViktorMataja mit Lehrveranstaltungen zur Politischen Ökonomie, Richard Schüller,15 der Nationalökonomie lehrte, Ferdinand Degenfeld-Schonburg16 mit Lehrveran- staltungenzurVolkswirtschaftspolitikundMaxHussarek,derdieEnzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaften unterrichtete, zumLehrkader der Kon- sular-Akademie.IndemHauptgebietderKonsular-Akademie,demVölkerrecht, waren von 1897 bis 1919 Joseph von Blociszewski,17 1919 bis 1921 Alexander Hold-Ferneck und von 1921 bis 1940 Alfred Verdross tätig. Daneben wurde Internationales Recht vonMarkus Leitmaier18undWirtschaftspolitik vonRu- dolfBlühdorn19unterrichtet. 13 Ebd.153. 14 Ebd.156. 15 Vgl. 556–558. 16 Vgl. 564–566. 17 1867–1927. 18 Markus Leitmaier war der Vater von Charlotte Leitmaier, vgl. Luf, Charlotte Leitmaier: VielbegabteKirchenrechtlerin. ZuMarkus Leitmaier: Stourzh, UmEinheit und Freiheit. Staatsvertrag36Fn.55. 19 Vgl. zu ihmbereits 542. Konsular-Akademie 677
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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