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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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31.NebenRichardMeister,AntonLampa,FriedrichEngel-J‚ nosi undanderen sprachen seitens der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät Othmar Spann am 12.Dezember 1930 über Die Begründer des Staatsgedankens und AlfredVerdroßam19.Dezember1930überDieBegründerdesVölkerrechts. AlfredVerdroßhatte imÜbrigen im Juli 1926 vonHansKelsendenSitz im Ausschuss des Akademischen Senats für die Volkstümlichen Universitätsvor- träge übernommen und als Vertreter der Fakultät nunmehr das Angebot an rechts- und staatswissenschaftlichenVorträgen zu koordinieren. Doch insbe- sonderedieArbeiterschaft standdemVortragsprogrammzunehmendkritisch gegenüber. IndersozialdemokratischenZeitschriftBildungsarbeit–Blätter für sozialistisches Bildungswesenwar 1928 über die VolkstümlichenUniversitäts- vorträgezulesen,übersiesei»leidernichtsRühmlicheszuberichten.Unterder Leitung des hakenkreuzlerischen Universitätssenats hat vor allem die Arbei- terschaft jedesVertrauenzu ihnenverloren.«68 Diewenigennoch stattfindendenVortragsreihenwurden später insAudito- riumMaximumderUniversitätverlegt,wiezumBeispieldie imWinter1937/38 abgehalteneRingvorlesungKulturderGegenwart (darunterVorträgevonErich Voegelin überGesellschaftslehre und Staatsrecht sowie vonHansMayer über Volkswirtschaft).DamitwardieVolksbildung zwarbis indengrößtenHörsaal derUniversitätWienvorgedrungen,hatte infolge ihrerUnterfinanzierungund derzunehmendantimarxistischenundbisweilen schonnationalsozialistischen PrägungderUniversitätWienaberimmerwenigerMenschenerreichtunddamit an ihrerursprünglichenBedeutungverloren. 4. Urania69 Die Urania wurde 1897 von jungen Mitgliedern des Niederösterreichischen GewerbevereinsnachBerlinerVorbildgegründet.SieentstammtederIdee,zum fünfzigjährigen RegierungsjubiläumKaiser Franz Josephs im Prater eine po- pulärwissenschaftliche Ausstellung zu veranstalten. Diese geriet zu einer na- turwissenschaftlichen Leistungsschau und war bei den Besucher/innen ein großer Erfolg. NachEnde derKaiser-Jubiläums-Ausstellung konstituierte sich dieUraniaalsVereinneuundmietetedafürRäumeinderWollzeile.Siewidmete sich der Volksbildung auf naturwissenschaftlichem und technischemGebiet, verfügteüber Projektionsapparate, Stummfilmund später TonfilmalsMedien der Erwachsenenbildung. Im Jahr 1910 konnte das bis heute bestehende Ge- 68 Bildungsarbeit.Blätter für sozialistischesBildungswesen,XV7/8 (1928)155. 69 Vgl.Petrasch, 100 Jahre. Extramuros:Vereine,Gesellschaften,KreisundVolksbildung726
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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