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hung zn demselben steht, ein lebhaftes
Interesse haben, und dem Wissen, wo
und wie es sich zeigen mag, seine volle
Geltung lassen. Welche Achtung der edle
Krieger in der Armee genoĂź, wird der
Umstand erkennen lassen, daĂź Se. Exc.
FZM.Bar.HeĂź ausdrĂĽcklich den Wunsch
aussprach, durch das Commando des Lei-
chenconductes dem Hingeschiedenen Waf-
fengefährten die letzte Ehre zu erweisen.
Militärische Zeitung (Wien, 4°.) 1855, Nr. 119.
— Osgervätore On1ni2t« (2a,r2,, ?ol.) 1855,
Nr. 194. — <3liubie/l, cli Oitt« v6o<Ma 56imeone
illngtri äolia. Valm^iH (Wien 1856, I^ ecli-
nei-, uuä 2arH, VHttara, 8°.) 8. 65. —
Oestr.Militär-Konversations-Lexikon. Heraus-
gegeben von Hirtenfeld und Dr. Mey-
nert (Wien 1851) I. Bd. S. 582. —
Hirtenfeld ( I . Dr.), Oestr. Militär-
Kalender fĂĽr das Jahr 1857 (Wien, Gerold,
8°.) VIII. Jahrg. S. 177.
Caccill, Ferdinand (Phi lolog, geb.
zu Bergamo 31. Dec. 1669, gest. da-
selbst 8. Jänner 1778). Widmete sich
frĂĽhzeitig der Philologie und suchte
insbesondere die Methodik des lateinischen
Sprachstudiums möglichst leicht zu machen.
Nebenbei verlegte er sich auch auf die Ar-
chitektur und vollendete mehrere Ent-
wĂĽrfe zu Monumenten n. d. m. Seine
.schriftstellerischen Arbeiten sind durchaus
sprachlichen Inhalts; es erschienen von
ihm folgende Schriften: »
bu5« (V6i-F3.UK) 1719, 4«.); — ,
latina" (Nbenäa. 1726); —
. 1728); — „I,o ^tato
clella linHna latma" (Ndsnäa 1762) ; —
i« (Nbenäa 1764); — „Ma H F.
1768); —
iMi" (1776)
(^lorsiix 1777). In sei-
v. Wurzbach,biogr. Lexikon. II. nem Nachlasse befanden sich Schriften
ĂĽber die Architektur, die Befestigungs-
unst und eine Geschichte der Aerzte der
Stadt Bergamo.
lluckcm et Oelanckins, Xauv62.n villtioQuairo
tligtori^lie. — LioFrä,pIiie nuivsrgoiis (Von
Ro quefort und Guingenö) VI. Lä. —
Erfch (I . S.) und Gruber (I . G.), All-
gemeine Encyklopädie der Wissenschaften und
Künste (Leipzig 1822 u. f., Glebitsch, 4°.)
I. Sect. XIV. Bd. 2. Abtheil. S. 14.
CaccillNino, Anton (O b erst im fran-
zösischen Geniecorps und Director der
Militärschule in Modena, geb. zu Mai-
land 18. Juli 176 ,^gest. 21. Febr. 1338).
Sollte dem Wunsche seines Baters zu
Folge Theologie studiren, aber ein un-
widerstehlicher Hang trieb ihn zu mathe-
matischen Studien, die er unter Fr i si,
de Negi, Fantoniund Bellotti an
der Brera in Mailand mit ausgezeichnetem
Erfolge trieb. Insbesondere war es die
Hydraulik, auf die er
sich mit allem Eifer
verlegte. Die patriotische Gesellschaft in
Mailaud hatte ihr Augenmerk auf die
Bewässerung des lombardischeu Bodens
gerichtet. C. leistete nun in diesem Ge-
biete so Erhebliches, daĂź ihn die Gesell-
schaft in der Versammlung vom 7. April
1791 zum Mitgliede ernannte. Durch
Wort und Schrift wirkte nun C. nach die-
ser Richtung, insbesondere die Bewässe-
rung des Gebietes von Pavia fördernd.
Die Folge davon war, daß König Victor
Amadeus von Sardinien Caccia-
nino in sein Land als Ingenieur
berief (April 1796). Später nach den
kriegerischen und politischen Ereignissen,
die in Italien Statt hatten, wurde auch
C. mit Parini und Verri zu Muni-
cipaldiensten berufen, legte aber, da ihm
dieses Amt nicht zusagte, dasselbe nieder.
Als nach dem Frieden von Campo Formio
in der Cisalpmischen Republik ein Corps
von Militär-Ingenieuren nach dem Mu-
ster des französischen organisirt ward, er-
hielt C. darin (1798) den Rang eines Ba<
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Band 2
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Bninski-Cordova
- Band
- 2
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1857
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 470
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon