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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
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241 gen Sohn oder doch dessen naher Ver- wandter, bekannt. Sein ,^mo)' FoUato" wurde im I . 1811 zu Venedig und sein ,,H5at,-m;oMo seci'sto" 1813 zu Mailand sehr beifällig aufgenommen. Gerber (Ernst Ludwig), Neues histor.-biogr. Lexikon der Tonkiinstler (Leipzig 1812, A. Kühncl, 3ex. 8°.) I. Bd. Sp. 603. Call von Kulmbach, Karl Freiherr, früher von Rosenberg nnd Wiesen- thain (k. k. Oberst, Ritter des Mar. Theresienordens, geb. zu EPPau in Ty- rol 1771, gest. zu Wien 9. Dec. 1848). Der Sohn eines BozenerHandelsmannes, trat er 1790 als Expropriis-Cadet in das Inf.<Negmt. Wall is Nr. 29 und ward 1795 Unterlientenant. Nachdem er die Feldzüge in Deutschland mitgemacht hatte, 1797 zum Oberlieutenant im Gener al- Ouartiermeisterstab und 1799 zumHanpt- mann befördert worden war, zeichnete er sich im letztern Jahre beim Angriffe auf denGotthardsberg so ans, daß Oberst Graf St. Iu l ien ihn als jenen bezeich- nete, der zum Siege wesentlich beigetragen und überdies viele Gefangene eingebracht hat. Im I. 1805 focht er in Italien und zeichnete sich bei Caldiero aus, wouach er nnt Beibehaltung seines Charakters qnittirte. 1808 zum Major der böhmischen Landwehr ernannt, kam er als solcher zum Gen.-Quartiermeisterstab, quittirte 1810 wieder, ward 1812 wieder beimInf.- Neg. Lusiguau eingetheilt und zeichnete sich 1813 in den Schlachten bei Kulm und Dresden rühmlichst aus. In der Schlacht bei Leipzig, wo er einen küh- nen erfolgreichen Bajonettangriff machte, erwarb er sich das Theresienlreuz, das ihm Kaiser Franz mit Handbillet und ohne Capitelbeschluß zuerkannte. 1815 quittirte er zum dritten Male als Major. Er erhielt für seine militärischen Ver- dienste viele auswärtige Orden, und im I. 1835 noch den Oberstcharakter a.ä I10- 8. Die letzten Tage verlebte er zu v. Wurzbach, biogr. Lexilon. II. Wien, nicht ganz geschützt vor Mangel, vielleicht eine Folge seines etwas zu schroffen Charakters. Oestr. Militär-Konversations.-Lexikon. Herausg. von Hirt en feld und Dr. Meynert (Wien 1851) I. Bd. S. 601. Callenberg, Karl Friedrich Reineke, Graf (Feldmarsch all-Lieutenant, Großkreuz des St. Stephansordens, geb. zu Dresden 1727, gest. zu Wien 26. Juli 1800). Einer altadeligeu Familie der Lausitz entsprossen, ein Enkel des be- kannten sächsischen Generals Kurt Rei- necke von C., trat er 18 Jahr alt als Hauptmann-Volontair in's Inf.-Rgmt. Wurmbrand Nr. 50 und zeichnete sich bei N 0 c 0 ux und Lawfeld so aus, daß er Major ward. Im siebenjährigen Kriege that er sich in allen Affairen, besonders bei Koll iu, Breslau, Leuthen so rühmlich hervor, daß er in schnellem Avancement bis zum Generalmajor vor- rückte. Nach dem Hubertsburger Frieden schmückte ihn die große Kaiserin Maria Theresia mit dem Großkreuz des ueu- gestifteten ungarischen St. Stephans- ordeus, 1767 ward er Feldmarschall- Lieutenaut, und 1769 Inhaber des 54. Inf.-Rgmts. Seine letzten Tage ver- lebte er außer Dieust iu Wien. Ocstr. Militär-Konversations-Lexiton. Herausg. von Hirtcufelb u. 0r. Me yn ert (Wien I80I) I. Bd. S. «02. — Megerle von M iihlfcld (I. G.), Memorabilien dcö östr. Kaiscrstaates .. . (Wien 1825, Sollinger) 3. 28N lncunt ihn irrig Carl Curt Reinecke). Calliwoda, siehe: Kalliwoda. Cllllot, Johann Freiherr von (Ar- tillerie-Oberst, geb. zu Kuttenberg in Böhmen 1763, gest. in Folge einer Wunde zu Warasdin 25. Dec. 1809). Sohn des zweitfolgenden (Wenzel). Trat 15 Jahre alt als Expropriis in's zweite Regiment und ward 1783 Nnterlieute- uaut. Im Türkenkriege zeichnete er sich vor Czettin als Oberlieutenant so aus, 16
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Band 2
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Bninski-Cordova
Band
2
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1857
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
470
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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