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Kaiserin Joseph ine, kam erst 1813 nach
Paris zur Ausstellung. Jetzt in St. Peters-
burg. — Dieselbe wieberholt für König Lud-
wig von Baiern, 1816 vollendet); —„Rei-
terstatue des Kaisers Napoleon"
(Modell nicht viel ĂĽber's Leben. Vergl. die
Werke d. I. 1318); — „Kleines Modell
zu einem Denkmal fĂĽr Nelson" (nach
Einigen von C. unaufgefordert aus persönli-
chem Interesse fĂĽr Nelson gearbeitet, nach
Misserini sind die Verhandlungen ĂĽber
den Auftrag durch den Krieg rückgängig ge-
worden); — 1808. „Kenotaph für Gio-
vanni Volpato" (in der Vorhalle von 8.
^.postoli zu Rom. C. stellte die Freundschaft
trauernd an Volpato's Herme dar. GroĂźe
Innigkeit des Ausdruckes in diesem Werke);
— „Kenotaph des Grafen Suza" (zwei
Mal; eines zu Lissabon, eines in der portu-
giesischen Kirche zu Rom); — *„G rabde nk-
mal fĂĽr den Senator G iovanni Falieri"
(tam erst nach C.'s Tode nach Venedig);
— ^„Grabdenkmal für Friedrich von
Oranien" (in Padua beiden Eremiten); —
*„Hektor" (nackte Statue, mehr'als lebens-
groĂź, den Helm auf dem Kopf, eine Chlamis
hängt von der rechten Schulter, die Hand
hält das kurze Schwert. War bei C.'s Tode
das Modell noch in seinem Atelier, jetzt in
einem Saale des ea.I2.220 I'rsvss zu Venedig);
— „Terpsichore" (Statue für dcn Grafen
Sommariva in Paris; eine zweite fĂĽr
Simon Clarke nach London); — „Paris"
(MarmorbĂĽste fĂĽr den damaligen franz. Ge-
sandten in Rom, H. Alquier; — eine zweite
im I. 1814 fĂĽr Quatremsre de Quincy
zu Paris; — eine dritte für König Ludwig
von Baiern); — „Fürstin von Canino"
(Büste);—1809. „Reuige Magdalena"
(Wiederholung der Statue vom 1.1796 vom
Prinzen Eugen BeauHarnais gewĂĽnscht.
Der Marmor zu dieser Statue ist aus dem
StĂĽcke genommen, welches zwischen den Beinen
der Statue Napoleons, die später in W e l-
ling tons Besitz kam, ausgefallen ist. ^Sten-
dhals„Spatziergänge in Rom," im Globe 1829.)
Ist jetzt in der Sammlung des Herzog? von
Leuchtenberg in München); — ^„Statue
einer Tänzerin" (sie schlägt das Hand-
becken und:st im Begriff ein Entrechat zu
machen. Kam in den Besitz des FĂĽrsten Ra-
sumoffsky nach Wien); — „Statue
einer Tänzerin" (sie legt den Finger an
den Mund. Kam in Besitz des Dom. Man-
zoni zuForli); — 181t- „Maria Louise,
Kaiserin von Frankreich" (Statue,
(sitzend, als Concordia. Im Palast Colorno
bei Parma. Eines der schönsten Werke C.'s); ! — *„Ajax" (Gegenstück zu „Hektor", halb-
kolossal, gleichsam drohend, sich zum Angriffe
aufregend. Studie, Modell geblieben. Boss;
rĂĽhmt insbesondere die Bildung der Schul-
tern und des Rückens. Gleich dem obenerwähn-
ten „Hektor" aus dem Jahre 1808 in einem
Saale des ?2,1a220 I'rsvo» zu Venedig); —
181s. „C an 0 v a" (Selbstportr, Kolossalbüste,
im Auftrage des Monf. Benedetto Naro ge-
arbeitet, um im Vatican neben dem „Perseus"
aufgestellt zu werden. C. selbst verbat sich diese
Auszeichnung; die BĂĽste kam auf einen der Trep-
penruhplätze dervaticanischenGänge); -—^„P 0-
lyhymnia" (sitzende Statue. Dem Modell
gab C.dieZĂĽge der Prinzessin Elis a vonLucca.
Im Marmor änderte er dies ab. Wurde von
der Stadt Venedig der Kaiserin von Oester-
reich im I. 1816 zum Geschenke gemacht und
kam später nach Wien); — „Prinzessin
MaricElis e"( MarmorbĂĽste nach der Natur);
— „Die Friedensgöttin" (Statue in
Marmor, 181Z vollendet, durch den Reichs-
kanzler Nomanzow zum Andenken an drei
FriedensschlĂĽsse bestellt; in dessen Palast in
Petersburg. Sie ist beschwingt, ruht an einer
Säule, und hält Szepter nnd Oelzweig); —
„König Murat"; — „Königin Karo-
liue, seine Gemalin" (zwei Marmor-
büsten, nach der Natur); — ^„Grabdenk-
mäler für die Gemalin des Grafen
Mellerio zu Mailand — und für sei-
nen Oheim" (beide Reliefs mit lebens-
groĂźen Gestalten. In der Villa Melleria al
Giarnett bei Mailand); — -«„Grabdenk-
mal f ü r Can 0 v a's M utte r" (später in
Marmor ausgeführt); —1814. „Die drei
Grazie n" (fĂĽr die Kaiserin I 0 sephine,
geendigt fĂĽr den Herzog von Leuchtenberg
in München, König Ludwig von Baiern singt
von ihnen lGebichte II. Bd. S. 1971 Folgendes:
„Ueppige Mädchen sind hier die Grazien, Lü-
sternheit weckend; ist zu reizen jedoch je die
Bestimmung der Kunst?" — Diese Gruppe
wiederholte C. mit einigen Abweichungen im
nämlichen Jahre für den Herzog von Be 0-
f 0 rd); — „M u s e" (Büste für die Gräfin
Alb any in Florenz; — eine zweite, ver-
änderte für Giovanni Rosini in Pisa; —
* eine dritte fĂĽr G. Pezz 0 l i in Bergamo);
— „Der Friede" (Büste für Lord Caw-
dor); — ^„Helena" (Marmorbüste, Ge-
schenk fĂĽr Mad. Albrizzi - Teo tochi in
Venedig); — „Ci m ar 0 sa" (Marmorbüste,
auf dem Capitol in Rom); — ^„Giuseppe
B 0 ss i" (KolossalbĂĽste in Marmor in der Brera
zu Mailand); — 1815. „Die Religion"
(Statue, 16 Palmen hoch, berechnet auf eine
Ausführung von 30 Palmen«. In Marmor,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Band 2
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Bninski-Cordova
- Band
- 2
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1857
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 470
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon