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. 1853, Val-
) mit 13 ^.ddiidunFeri), ein Lese-
bnch für die Jugend; — „I,s vits cls" cs-
lsbT-i gus^isT-i" (Nb6Qä9.., lüit 13 K. 3.)^
gleichfalls ein Lesebuch fĂĽr die Jugend;
1655, Keä^eiii)) ein Fremden-
führer für Archäologen, in" Spaziergän-
gen vom Mittelpuncte der Stadt nach
den einzelnen Stadtthoren, die Alter-
thĂĽmer Mailands in anregender Weise
erklärend; — im Jahre 1853 gab er
die Zeitschrift: „ l i ^slsgT-a/o itaMno"
(Mkilknä) Og.naäe11i)^ populäre für die
Jugend bestimmte Erörterungen der wich-
tigsten industriellen Gegenstände, heraus,
und betheiligte sich längere Zeit an der
Redaction des „Noo äeilg. Vorsg.". Seit
dem Erscheinen der „I.6ttiir6 äi i^miA-
lig.") welche der östr. Lloyd in Trieft ver-
legt, ist die Abtheilung darin: ^
lia" von seiner Feder. Im I .
1855 begründete er endlich die: „
Fr. 8°.), wovon znr Zeit der 3. Jahrg.
in halbmonatlichen Heften, und damit in
Verbindung ein: „Folietlino öiblio^-a-
/co" ,^ die italienische Literatur der gan-
zen Halbinsel nmfassend, erscheint. Die
„O0iig.Q2." ist ein edleres Literatnrblatt,
welches ĂĽber das geistige Leben Italiens,
nach den verschiedensten Richtungen in
ruhiger doch anregender Weise Mit-
theilungen enthält, und worin auch
der Kritik eine stehende Rnbrik einge-
räumt ist.
ĂĽ 1857, O3.rr3.r2.) 3. ?,
128, 620. — Schmidl (Ad. Dr.), Oestr.
Blätter für Literatur und Kunst. I< Jahrg.
(Wien 1844, 4".) I. Quartal. Literaturblatt.
Nr. 10, S. 76. — (Brockhaus) Conversations-
Lexikon (10. Aufl.) III. Bd. S. 616.
v. Wurzbach, biogr. Lexikon. I I . Canzilllli, Giuseppe (Arzt und
Schriftsteller (geb. zu Mailandim
März 1815, gest. daselbst Anfangs Juli
1849). Von bĂĽrgerlichen Eltern abstam-
mend, besuchte er die Schulen in Mai-
land, wählte die Medicin als Fachstudium
und wurde im Mai 18Z8 zum Doctor
graduirt. Seine aus diesem AnlaĂź her-
ausgegebene Inauguralschrift: ^^Moipii
1836) veranlaĂźte seine Ernennnng zum
correspondireuden Mitglied der phreno-
logischen Gesellschaft in Paris. Den an-
strengenden Dienst der ärztlichen Praxis
vertauschte er bald mit einer Dienstlei-
stung im Sanitätsdepartement und zwttr
zuerst bei ter Delegation in Mailand,
später beim lombardischen'Protomedicat
(1838), indem er zugleich seinem Doctc-
rat der Medicin noch die DoctorswĂĽrde
aus der Chirurgie und Zoojatrie (Juli
und December 1840) hinzufĂĽgte. Jetzt
waren es besonders die Thierheilkunde
und die Sanitätsstatistik, welchen er seine
Aufmerksamkeit zuwendete, und die perio-
dischen Fachschriften enthalten manchen
Beitrag seiner Feder. Zugleich unter-
nahm er, um sich an Ort und Stelle mit
den verschiedenen Einrichtungen im Sa-
nitäts- und Veterinärwesen bekannt zu
machen, Reisen nach Frankreich und Eng-
land, uud lernte auch die anderen italie-
nischen Staaten kennen. Als Fachschrift-
steller und Kritiker medicinischer Werke
hatte er sich bereits eine solche Geltung
verschafft, daĂź ihn im I . 1844, als der
Gelehrten congreĂź in Mailand sich ver-
sammelt hatte, die medicinische Section
zum Secretär und zwei Jahre später,
1846, die Direction des Ospitaie rnkF-
Flore in Mailand in gleicher Eigenschaft
in ihr Gremium berief. Die Zocietg. ĂĽi
lucorkFAikiublito äkiie ßoieü^e, I^bt-
ters 6ä arti in Mailand wählte ihn bei
Berathungen' in schwierigen und um-
ständlichen wissenschaftlichen Fragen in
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Band 2
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Bninski-Cordova
- Band
- 2
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1857
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 470
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon